17. Oktober 2020 / 22:49 Uhr

Cedric Schröder lässt VfL Bückeburg jubeln

Cedric Schröder lässt VfL Bückeburg jubeln

Uwe Kläfker
Schaumburger Ztg. / Schaumburger Nachrichten
Josef Werner
Der VfL Bückeburg steht in Wunstorf nicht immer sicher in der Abwehr. Zumindest Keeper Josef Werner geht keine Kompromisse ein, holt sich gegen Wunstorfs Tugrancan Singin den Ball. © Uwe Kläfker
Anzeige

Landesligist VfL Bückeburg gewinnt 3:2 beim 1. FC Wunstorf und ist für das Derby gegen den VfR Evesen gerüstet. Trainer Torben Brandt findet dennoch ein Haar in der Siegessuppe.

Anzeige

Der VfL Bückeburg verbreitet Freude, vor allem seine jungen Leute. Mit Julian Steierberg, Christian Paul Schwier und Cedric Schröder produzierte am Sonnabend erneut die Fraktion der 20-Jährigen ganz allein die Tore. Der VfL gewann in der Landesliga mit 3:2 beim 1. FC Wunstorf, und doch war Trainer Torben Brandt nicht restlos einverstanden: „Vorne machten wir ein richtig gutes Spiel, aber in der Abwehr machten wir Fehler.“

Seine Mannschaft habe bei den zwei Toren der Platzherren Spalier gestanden, kritisierte er. Der erste Wunstorfer Treffer fiel schon in der 7. Minute. Daniel Degner schlenzte einen überlegten Direktschuss aus 16 Metern ins Eck. Durch den Ausgleich von Steierberg nach der Ecke von Finn-Kristian Fischer in der 12. Minute blieb der VfL Bückeburg jedoch im Spiel. Hinten gab es bei den Außenverteidigern Michel-David Kümmel und Jan-Malte Schwier aber Probleme.

Wunstorf musste gegen uns seine Abwehr umbauen.

In der 23. Minute war es erneut Degner, der nach einer Ecke den Ball vom zweiten Pfosten zurückgelegt bekam und ihn aus kurzer Entfernung zum Wunstorfer 2:1 ins Tor drückte. „Den Rückpass müssen wir verhindert“, ärgerte sich Brandt, dessen Laune sich danach aber schlagartig besserte, als sich Christian Paul Schwier in der 32. Minute den Ball erkämpfte und ihn aus zwölf Metern kühl zum Ausgleich verwandelte. Kurz zuvor war er in einer ähnlichen Situation noch an Torwart Armin Tvrtkovic gescheitert. Der VfL Bückeburg war durch seinen wichtigen Treffer zum zweiten Mal zurückgekommen.

Als dann Schröder in der 59. Minute nach erneuter Fischer-Ecke den Ball mit dem Kopf zum 3:2 ins Tor verlängerte, wurde das Abwehrverhalten des VfL Bückeburg gegen die anrennenden Platzherren immer besser, sogar richtig gut. Die Sechser Steierberg und Schröder räumten ab und ganz hinten räumte Bjarne-Niels Struckmeier auf.

„Wir wussten, dass Wunstorf gegen uns seine Abwehr umbauen musste, das war nicht unwichtig“, erklärte Brandt den verdienten Auswärtssieg.

VfL Bückeburg: Werner, Struckmeier, Christian Paul Schwier (89. Matz), Kümmel, Bremer, Schmidt, Julian Steierberg (85. Landfester), Jan-Malte Schwier, Bastian Könemann (72. Schneckener), Schröder, Fischer.