07. April 2022 / 15:07 Uhr

Ceferin: DFB muss Koch-Nachfolge im UEFA-Exekutivkomitee lösen - Klärung im Mai möglich

Ceferin: DFB muss Koch-Nachfolge im UEFA-Exekutivkomitee lösen - Klärung im Mai möglich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wünscht sich eine schnelle Nachfolgeregelung für Rainer Koch.
UEFA-Präsident Aleksander Ceferin wünscht sich eine schnelle Nachfolgeregelung für Rainer Koch. © Getty Images (Montage)
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Nach dem angekündigten Rückzug von Rainer Koch aus dem UEFA-Exekutivkomitee hat Verbandsboss Aleksander Ceferin den DFB zur Regelung der Nachfolge aufgefordert. Eine Klärung könnte schon im Mai möglich sein.

Eine mögliche Nachfolgeregelung für Rainer Koch im UEFA-Exekutivkomitee könnte laut Verbandschef Aleksander Ceferin rasch erfolgen. "Die Angelegenheit sollten Herr Koch und der Deutsche Fußball-Bund erledigen", sagte der UEFA-Präsident nach der Sitzung des Exekutivkomitees am Donnerstag in Nyon. Ceferin deutete an, dass eine Klärung schon beim UEFA-Kongress am 11. Mai in Wien möglich sein könnte. "Wenn der Verband einen Brief schreibt, muss die UEFA auf dem nächsten Kongress eine Wahl abhalten", sagte der Slowene.

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Am Mittwoch hatte der umstrittene und beim DFB als Vizepräsident abgewählte Spitzenfunktionär Koch seinen vorzeitigen Rückzug aus dem UEFA-Exekutivkomitee angekündigt. Zudem werde er Ende Juni nicht mehr für eine weitere Amtszeit als Präsident des Bayerischen Fußball-Verbandes kandidieren. Der UEFA-Posten ist nicht für einen deutschen Kandidaten reserviert. Allerdings hat der Kontinentalverband Interesse daran, einen DFB-Funktionär als Repräsentanten des EM-Gastgebers 2024 in dem Gremium zu haben. Karl-Heinz Rummenigge gehört dem Exko als Vertreter der European Club Association an.

Der DFB will seine Spitzenposten in den internationalen Gremien bei der UEFA und auch der FIFA nach übereinstimmenden Medienberichten neu besetzenSüddeutsche Zeitung und das ZDF-"Sportstudio" berichten am Donnerstag, dass DFL-Aufsichtsratschef Hans-Joachim Watzke für Koch ins UEFA-Exekutivkomitee und DFB-Präsident Bernd Neuendorf für Peter Peters ins FIFA-Council rücken sollen. Diese Doppellösung gilt seit dem DFB-Bundestag im März, bei dem Neuendorf gegen Peters gewann und Koch als Vize-Chef abgewählt wurde, als präferierte Variante.

Der DFB wollte sich am Donnerstag inhaltlich nicht dazu äußern. "Die Situation der Vertretung des deutschen Fußballs bei FIFA und UEFA wird der DFB im Präsidium und mit den zuständigen Stellen beraten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir diesen Beratungen nicht vorgreifen wollen", hieß es auf Anfrage.

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