01. Dezember 2020 / 16:08 Uhr

CEV Volleyball Cup: Dresdner SC und Potsdam erwirken Verschiebung

CEV Volleyball Cup: Dresdner SC und Potsdam erwirken Verschiebung

Astrid Hofmann
Dresdner Neueste Nachrichten
DSC
Der nächste Aufschlag im CEV Cup erfolgt erst im Januar. © Matthias Rietschel
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Das für die kommende Woche im türkischen Istanbul geplante Viererturnier im CEV Cup wird auf den 26. bis 28. Januar 2021 verlegt. Aufgrund bestehender Reise- und Sicherheitswarnungen hatte der Dresdner SC gemeinsam mit dem SC Potsdam eine entsprechende Verlegung beantragt.

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Dresden. Für die DSC-Volleyballerinnen geht es nun im Europapokal erst im neuen Jahr los. Wie sich schon abgezeichnet hatte, stimmte der europäische Volleyballverband dem gemeinsamen Antrag von Dresden und Potsdam zu und verschob das für kommende Woche geplante Vierer-Turnier im CEV-Cup in Istanbul. Nun sollen die Spiele vom 26. bis 28. Januar in der Türkei stattfinden.

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Die Dresdnerinnen konnten sich in der ersten Runde des CEV-Cups über ein Freilos freuen, nachdem sich die finnische Mannschaft von Salo zurückgezogen hatte und damit beide möglichen Gegner des DSC für die Champions League qualifiziert waren. Wegen der Corona-Pandemie hatte dann die CEV beschlossen, die Achtel- und Viertelfinals in Turnierform auszuspielen.

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Der DSC hatte sich – wie Potsdam übrigens auch – für die Ausrichtung des Turniers der Gruppe 4 beworben, das Los fiel allerdings auf Istanbul. Die bestehenden Reise- und Sicherheitswarnungen stellten die beiden deutschen Bundesligisten von Beginn an vor große Herausforderungen. Während die Einreise in die Türkei verhältnismäßig einfach möglich gewesen wäre, bestehen seit Wochen strenge Regeln für die Rückreise nach Deutschland. Dabei fordert die Türkei eine negativen Corona-PCR-Test. Im Fall eines positiven Testergebnisses besteht eine Quarantänepflicht in der Türkei.

Wie DSC-Geschäftsführerin Sandra Zimmermann erläuterte, wurden verschiedene andere Lösungen gesucht: „Trotz unserer Bestrebungen konnte keine Ausnahmeregelung erwirkt werden, die eine sichere und unverzügliche Rückreise der Mannschaft nach Turnierende garantiert hätte. Auch eine Änderung des Austragungsortes war nicht möglich.“ Zugleich räumte die CEV ein, dass eine Verlegung möglich ist, wenn mindestens zwei Mannschaften coronabedingt nicht teilnehmen können. Das war nun durch die beiden Bundesligisten gegeben. „Wir konnten aufgrund der aktuellen Gegebenheiten keine andere Entscheidung im Sinne unserer Spielerinnen treffen“, unterstreicht auch Trainer Alexander Waibl.