30. Juni 2020 / 09:51 Uhr

Bestätigt: Ex-Profi Sofian Chahed übernimmt Cheftrainerposten beim 1. FFC Turbine Potsdam

Bestätigt: Ex-Profi Sofian Chahed übernimmt Cheftrainerposten beim 1. FFC Turbine Potsdam

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der neue Turbine-Trainer Sofian Chahed (r.) mit Vereins-Präsident Rolf Kutzmutz.
Der neue Turbine-Trainer Sofian Chahed (r.) mit Vereins-Präsident Rolf Kutzmutz. © Uta Zorn
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Frauen-Bundesliga: Der 37-jährige Sofian Chahed, der früher als Profi unter anderem für Hertha BSC und Hannover 96 auflief, wechselt vom Nachwuchs von Hertha BSC zum 1. FFC Turbine Potsdam.

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Nun steht es fest! Ex-Bundesliga-Profi Sofian Chahed wird, wie schon am Sonntag berichtet, neuer Trainer des 1. FFC Turbine Potsdam. Der 37-Jährige tritt die Nachfolge von Matthias Rudolph an, der als Gymnasial-Lehrer für die Position als hauptamtlicher Cheftrainer nicht zur Verfügung stand, und wird sich in seinem Aufgabenbereich dabei nicht nur auf die erste Mannschaft beschränken: "Er soll auch die Verbindung zu den Nachwuchstrainern herstellen und ein einheitliches Spielsystem aller Turbine-Teams fördern", schreibt der Verein in einer Pressemitteilung am Dienstagvormittag. Mit zum Trainerteam werden weiter Dirk Heinrichs und Eric Steinborn gehören.

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Auch in der Corona-Krise treiben die Vereine der Frauenfußball-Bundesliga ihre Personalplanungen für die neue Saison voran. Der SPORTBUZZER fasst die wichtigsten Transfers zusammen. ©

Sofian Chahed begann seine Profikarriere bei Hertha BSC, wo er zunächst vor allem in der Reserve zum Einsatz kam. Unter Falko Götz feierte der Abwehrspieler 2003 sein Profidebüt - nach 89 Spielen im Dress des Hauptstadtclubs, zog es den Deutsch-Tunesier 2009 zu Hannover 96. Seine Karriere ließ er beim FSV Frankfurt ausklingen, für die er jedoch keine einzige Partie machte. Seit 2014 steht Chahed nun an der Seitenlinie. Bei Viktoria Berlin fungierte er zunächst als Assistent, unter anderem an der Seite von Ersan Parlatan. Im Sommer 2016 wechselte der Berliner, der auch fünf Länderspiele für Tunesien bestritt, in die Nachwuchsakademie von Hertha BSC. Dort trainierte er zuletzt dieU16, die im kommenden Jahr allerdings von Pal Dardai übernommen wird.

„Turbine Potsdam gehört zu den ersten Adressen im Frauenfußball. Der Verein hat eine große Tradition und verfügt über tolle Fans und eine hervorragende Nachwuchsarbeit. Ich freue mich sehr darauf, an der Erfolgsgeschichte künftig mitschreiben zu dürfen", wird Chahed in der Pressemitteilung des Vereins zitiert, "Matthias Rudolph übergibt mir eine tolle Mannschaft, die einen hervorragenden Fußball spielt. Ich werde mit großer Freude alles daran setzen, dass die Turbinen auch in der neuen Saison eine gute Rolle in der Liga spielen. Die spannende Aufgabe bei Turbine Potsdam sehe ich als große Chance mich als Trainer weiterzuentwickeln.“

Aktuelles vom 1. FFC Turbine Potsdam

Auch Turbine-Präsident Rolf Kutzmutz freut sich über die Verpflichtung Chaheds und sagt zum neuen Trainer: "Nach der Entscheidung zukünftig mit einem hauptamtlichen Trainer zu arbeiten und der damit verbundenen Absage von Matthias Rudolph bin ich froh in so kurzer Zeit einen geeigneten Trainer gefunden zu haben", erklärt der 72, Jährige, "Sofian Chahed kommt aus dieser Region, erfüllt unserer Anforderungsprofil und hat uns mit seinen Vorstellungen schnell überzeugt.“ Die Turbinen starten am 20. Juli unter dem neuen Coach in die Vorbereitung auf die kommende Spielzeit.