15. Februar 2021 / 22:51 Uhr

Champions-League-Auslosung: Wolfsburgs Fußballerinnen würden ungern nach Kasachstan reisen

Champions-League-Auslosung: Wolfsburgs Fußballerinnen würden ungern nach Kasachstan reisen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Auslosung: Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg und des FC Bayern gibt es den nächsten Champions-League-Gegner.
Auslosung: Für die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg und des FC Bayern gibt es den nächsten Champions-League-Gegner.
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Die Gegner für das Achtelfinale werden gesucht: In Nyon steht die Auslosung in der Champions League der Frauen an. Im Topf liegen der deutsche Meister VfL Wolfsburg und der Bundesliga-Tabellenführer FC Bayern.

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In der Frauen-Bundesliga müssen sich die Fußballerinnen des VfL Wolfsburg mit dem zweiten Tabellenplatz hinter Bayern München zufriedengeben, im DFB-Pokal steht die Mannschaft von Trainer Stephan Lerch im Viertelfinale. Wie es in der Champions League weitergeht, klärt sich heute: Um 12 Uhr findet die Auslosung des Achtelfinals statt, die UEFA wird die Ziehung als Livestream übertragen. Die Duelle mit Hin- und Rückspielen sind für den 3./4. und 10./11. März angesetzt.

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Hier geht's zum Livestream der UEFA

Ausgelost wird in zwei Gruppen, um unter anderem das Aufeinandertreffen von Risiko-Ländern zu vermeiden. Der VfL befindet sich nach der vorläufigen Einteilung neben dem FC Barcelona, FC Bayern München und FC Rosengard als gesetztes Teams in Gruppe 1, die möglichen Gegner aus dem Kreis der Ungesetzten sind Hjorring (Dänemark), Lilleström (Norwegen), Kazygurt (Kasachstan) und St. Pölten (Österreich). Was die Reise- und Quarantäne-Problematik angeht, bleibt Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, noch gelassen: „Wenn man sieht, wo die Euro- und Champions-League-Spiele der Männer stattfinden, kann man sich schon teilweise Sorgen machen. Aber wir warten es ab.“

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Die möglichen Gegner wären für die Wolfsburgerinnen allesamt machbar, aber, so Kellermann, „Kazygurt in Kasachstan wäre jetzt nicht unser Wunschlos, da bin ich ganz ehrlich, denn da würden wir lange fliegen müssen.“ Fußball in einer Pandemie beschreibt der 52-Jährige als eine „herausfordernde Zeit. Aber wir sind glücklich, dass wir spielen können. Bisher hatten wir keinen einzigen Corona-Fall und selbst wenn wir in ein Risikogebiet fliegen müssen, machen wir uns derzeit keine Sorgen. Wir steigen in zwei Busse und fahren zum Flughafen, dort geht es im Charterflug weiter und im weiteren Verlauf tragen wir immer eine Maske und bleiben in einer gewissen Blase zusammen.“