18. April 2019 / 11:30 Uhr

Nach PSG, Arsenal und BVB: Der "Drake-Fluch" trifft auch Manchester City

Nach PSG, Arsenal und BVB: Der "Drake-Fluch" trifft auch Manchester City

Nils Weinert
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der Drake-Fluch hat offenbar auch bei Manchester City Einzug gehalten. 
Der "Drake-Fluch" hat offenbar auch bei Manchester City Einzug gehalten.  © imago/Screenshot
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Borussia Dortmund verliert das Spitzenspiel gegen den FC Bayern, die Manchester-Klubs City und United fliegen aus der Champions League und PSG verpasst es, die Meisterschaft perfekt zu machen. Alles Zufall? Nicht, wenn man an den "Drake-Fluch" glaubt.

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Der kanadische Rapper Drake gilt als einer der erfolgreichsten Musiker der Gegenwart. Seine Songs und Alben sind teilweise monatelang in den Charts - überall wo er auftritt, flippen die Fans aus. Was das mit Fußball zu tun hat? Ganz einfach: Der Erfolg von Drake hat nicht für alle positive Auswirkungen. In den sozialen Netzwerken kursiert eine nicht ganz ernst gemeinte Theorie, die den 32-Jährigen dafür verantwortlich macht, dass Europas Top-Klubs in wichtigen Spiele einen Misserfolg nach dem anderen hinnehmen müssen. Der SPORTBUZZER zeigt Euch, was an der wilden Behauptung dran ist.

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Erst Pierre-Emerick Aubameyang, dann Jadon Sancho, Sergio Agüero, Paul Pogba, Layvin Kurzawa und Kevin De Bruyne... Was diese Fußball-Stars gemeinsam haben? Sie alle ließen sich in der Vergangenheit mit Drake ablichten. Ob bei Konzerten, Großveranstaltungen oder privaten Terminen - keiner ließ es sich nehmen, ein Foto mit "Drizzy" zu machen. Laut der Internet-Theorie wurde das den Kickern zum Verhängnis. Der italienische Klub AS Rom sprach seinen Spielern sogar ein Verbot aus, sich mit Drake fotografieren zu lassen.

Ex-BVB-Star Aubameyang brachte den Stein ins Rollen

Erstmals schlug Drake beim FC Arsenal zu. Ex-BVB-Stürmer Aubameyang traf den Rapper bei seinem Konzert in der Londoner O2-Arena, ließ sich mit ihm ablichten und prompt verlor seine Mannschaft vier Tage später 0:1 gegen den FC Everton. Und das obwohl der Klub aus Nord-London als Favorit in die Partie ging.

BVB-Juwel Jadon Sancho tappte in die Falle

Zweites Drake -"Opfer" war der BVB kurz vor dem Bundesliga-Spitzenspiel gegen den FC Bayern. Dortmunds Shootingstar Jadon Sancho postete ein Bild mit dem Musiker auf seinem Instagram-Kanal - und schon nahm das Übel seinen Lauf. Dass die Partie für alle schwarz-gelben Anhänger ernüchternd ausfiel, dürfte bekannt sein. Mit 0:5 ließen sich die Dortmunder aus der Allianz Arena fegen.

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The goat! @champagnepapi 🤘🏼🔥

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Und so ging es weiter mit den Spekulationen um einen möglichen "Drake-Fluch". Paris Saint-Germain hatte zuletzt dreimal die Möglichkeit, die vierte französische Meisterschaft in Folge perfekt zu machen. Auch beim Spitzenspiel gegen den OSC Lille verpasste die Mannschaft von Thomas Tuchel die große Chance. Stattdessen stand am Ende ein klares 5:1 zugunsten des Verfolgers aus Lille. Einen Tag vor dem Debakel postete PSG-Verteidiger Kurzawa ein Bild mit dem Rapper, das er am 11. April 2019 bei seinem Konzert aufgenommen hatte.

Irres Spektakel zwischen ManCity und Tottenham auch beeinflusst?

Der jüngste Fall dreht sich um den Ex-Wolfsburger Kevin De Bruyne. Auch der Belgier hat sich bereits mit Drake ablichten lassen. Vor dem entscheidenden Viertelfinal-Rückspiel gegen Tottenham Hotspur war dies kein gutes Omen - zumindest wenn man an den Fluch glaubt. Das irre Spektakel im Etihad Stadium ging zwar 4:3 zugunsten der "Citizens" aus, aber der knappe Sieg reichte nicht zum Einzug ins Halbfinale. Vor seinem Teamkollegen hatte sich auch City-Stürmer Sergio Agüero mit dem Kanadier getroffen. Das Hinspiel ging mit 0:1 verloren - es war zwar knapp, aber dennoch legte die Niederlage im neuen Stadion von Tottenham den Grundstein für das Ausscheiden.

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The Boy Meets World Tour.

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Drake treibt auch in anderen Sportarten sein Unwesen

Und nicht nur im europäischen Fußball scheint der Fluch Einzug zu halten. Auch in Amerika fängt man mittlerweile an zu glauben, dass der kanadische Rapper Unglück bringt. Belege gefällig? Beim Spiel um die nationale College-Meisterschaft im American Football hielt es Drake mit Alabama Crimson Tide, die als Favorit in das Endspiel gegen die Clemson Tigers ging. Seine Unterstützung drückte er fünf Tage zuvor via Twitter aus - und jetzt ratet mal, wer die Partie ganz klar mit 16:44 verloren hat... Richtig, Alabama!

Und damit nicht genug: Conor McGregor galt als einer der besten MMA-Kämpfer in der UFC. Der ehemalige Lightweight- und Featherweight-Champion gewann 21 seiner 24 Profi-Kämpfe, bis er vor den Russen Khabib Nurmagomedov trat. Bereits in der vierten Runde wurde der Ire zur Aufgabe gezwungen. Und wer saß dabei im Publikum? Natürlich Drake. Zuvor zeigte der Rapper seine Verbundenheit beim Wiegen vor dem Kampf, als er mit einer umgehängten Irland-Flagge auf der Bühne stand.

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