31. Mai 2022 / 15:38 Uhr

Bericht: Polizei war vor Fan-Chaos beim Champions-League-Finale gewarnt 

Bericht: Polizei war vor Fan-Chaos beim Champions-League-Finale gewarnt 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Einlass-Situation beim Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid im Pariser Stade de France sorgte für Wirbel.
Die Einlass-Situation beim Champions-League-Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid im Pariser Stade de France sorgte für Wirbel. © IMAGO/David Klein/Sportimage
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Die örtliche Polizei war offenbar schon drei Tage vor dem Champions-League-Finale davor gewarnt, dass es zu einem hohen Aufkommen an Fans ohne gültiges Ticket kommen könnte. 

Bereits drei Tage vor dem Einlass-Chaos rund um das Champions-League-Finale in Paris war die örtliche Polizei offenbar gewarnt, dass tausende britische Fußballfans ohne Ticket anreisen werden. Wie der Sender France Info am Dienstag berichtete, warnten die Sicherheitsbehörden schon am 25. Mai davor, dass rund 50.000 Fans ohne Eintrittskarten nach Paris kommen würden und ein Teil von ihnen versuchen würde, mit gefälschten Tickets ins Stadion zu gelangen. Vor Problemen bei der öffentlichen Sicherheit sei in einem Polizeibericht ausdrücklich gewarnt worden.

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Die Polizei in Paris registrierte rund um das Finale zwischen dem FC Liverpool und Real Madrid, welches die Spanier mit 1:0 gewannen, mehr als 100 Festnahmen und 230 Verletzte. Die Europäische Fußball-Union UEFA erklärte das Chaos beim Einlass durch das hohe Aufkommen von Fans ohne gültige Tickets.

Wie der Sender BFMTV berichtete, befanden sich am Dienstag noch sechs Festgenommene in Untersuchungshaft, die noch am selben Tag in einem beschleunigten Verfahren vor Gericht kommen sollten. Alle sollen Fans unter anderem mit Gewalt Handys, Uhren oder Ketten entwendet haben. Bei drei Tatverdächtigen wurden insgesamt 14 Handys gefunden.

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Der Organisationschef für die Olympischen Spiele 2024 in Paris, Tony Estanguet, rief unterdessen dazu auf, Lehren aus dem Fiasko am Stade de France zu ziehen, wie der Sender RFI berichtete. "Wir werden sehr genau hinhören, was das Ergebnis der Analyse sein wird", sagte Estanguet. "Wir arbeiten daran, dass wir bis 2024 gemeinsam die besten Bedingungen für den Empfang und die Sicherheit schaffen werden."