29. Mai 2022 / 12:03 Uhr

Ex-Bayern-Boss Rummenigge reagiert auf Fan-Chaos: "Wieder ein bisschen runterkommen"

Ex-Bayern-Boss Rummenigge reagiert auf Fan-Chaos: "Wieder ein bisschen runterkommen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Karl-Heinz Rummenigge rät in der Debatte um das Fan-Chaos beim Champions-League-Finale zu Gelassenheit.
Karl-Heinz Rummenigge rät in der Debatte um das Fan-Chaos beim Champions-League-Finale zu Gelassenheit. © IMAGO/Sven Simon
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Karl-Heinz Rummenigge hat sich zu den Fan-Tumulten rund um das Champions-League-Finale in Paris geäußert. Der langjährige Vorstandsvorsitzende des FC Bayern München mahnte im TV-Sender "Bild" zur Besonnenheit: "Ich glaube, wir müssen wieder ein bisschen runterkommen."

Der langjährige Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge hat nach den Tumulten rund um das Champions-League-Finale zur Besonnenheit gemahnt. "Ich glaube, wir müssen wieder ein bisschen runterkommen", sagte Rummenigge dem TV-Sender Bild. Der 66-Jährige, der Mitglied des UEFA-Exekutivkomitees ist, erinnerte bei dem Video-Interview unter anderem an die Tragödie im Heysel-Stadion 1985 in Brüssel, bei der 39 Menschen starben. „Wir müssen dieses ganze Thema wieder ein bisschen runterfahren und nicht abwarten, bis was passiert“, sagte Rummenigge. Man müsse „in aller Ruhe mit den Fans gemeinsam wieder zu einer Normalität zurückfinden. Das ist ganz wichtig.“

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Vor allem beim Stadion-Einlass hatte es massive Probleme gegeben. Dabei gab es auch einen Tränengas-Einsatz durch die Polizei. Die Europäische Fußball-Union UEFA erklärte das Chaos durch das hohe Aufkommen von Fans ohne gültige Tickets. Das Spiel im Stade de France, das Real Madrid gegen den FC Liverpool mit 1:0 gewann, hatte wegen der Probleme mit 36 Minuten Verspätung begonnen.

Auch nach dem Spiel sei es "ein bisschen chaotisch" gewesen, sagte Rummenigge, langjähriger Vorstandsvorsitzender des FC Bayern München. "Die französische Polizei hat die ganze Organisation nicht gut in den Griff bekommen, auch nach dem Spiel nicht." Vor allem französische Medien begleiteten das organisatorische Chaos rund um die Partie kritisch - auch mit Blick auf die Olympischen Spiele 2024, bei denen Paris Gastgeber ist.