13. September 2022 / 22:57 Uhr

Champions League kompakt: Bayern-Doppelschlag schockt Lewandowski – Auch Leverkusen und Frankfurt jubeln

Champions League kompakt: Bayern-Doppelschlag schockt Lewandowski – Auch Leverkusen und Frankfurt jubeln

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der FC Bayern (l.) und Eintracht Frankfurt hatten am Dienstagabend mehr zu feiern als Robert Lewandowski mit dem FC Barcelona. 
Der FC Bayern (l.) und Eintracht Frankfurt hatten am Dienstagabend mehr zu feiern als Robert Lewandowski mit dem FC Barcelona.  © IMAGO/Revierfoto/ULMER Pressebildagentur/PanoramiC (Montage)
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Bei der Rückkehr von Robert Lewandowski an seine alte Wirkungsstätte hat der FC Bayern die Oberhand behalten. Gegen den FC Barcelona gewann der deutsche Rekordmeister dank eines Doppelschlags am Ende klar. Mit Eintracht Frankfurt und Bayer Leverkusen gewannen auch die beiden anderen deutschen Teams am Dienstagabend.

FC Bayern München - FC Barcelona 2:0 (0:0)

Der FC Bayern hat das mit Spannung erwartete erste Wiedersehen mit Robert Lewandowski und dessen neuem Klub FC Barcelona mit 2:0 (0:0) für sich entschieden. Den zweiten Sieg im zweiten Spiel der Champions-League-Gruppenphase holten die Bayern vor allem wegen der besseren Chancenverwertung. Lucas Hernandez (50.), der sich kurz vor Schluss an der Leiste verletzte, und Leroy Sané (54.) trafen mit einem Doppelschlag binnen wenigen Minuten zum Sieg.

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Das Spiel hielt von Beginn an, was die Paarung auf dem Papier versprach. Tempo, Intensität und Spannung. In der ersten Hälfte waren es vor allem die Gäste, die mehrfach brandgefährlich vor dem Tor von Manuel Neuer auftauchten. Lewandowski hätte gleich mehrfach den Führungstreffer erzielen können, fast müssen. Die Bayern, die in Durchgang eins ungewöhnlicherweise weniger Ballbesitz als ihr Gegner hatten, konnten von Glück reden, dass es torlos in die Kabine ging.

Zur zweiten Hälfte brachte Julian Nagelsmann dann Leon Goretzka für Marcel Sabitzer. Ein Wechsel der sich umgehend bezahlt machte. Einen satten Distanzschuss des Mittelfeldspielers konnte Marc-André ter Stegen gerade so ins Toraus lenken. Den darauf folgenden Eckstoß brachte Joshua Kimmich scharf vor das Tor, wo Hernandez den Ball per Kopf zur Führung reinwuchtete. Danach schien der Knoten bei den Hausherren geplatzt: Nach toller Kombination drang Sané auf Zuspiel von Jamal Musiala in den Sechzehner ein und legte das Leder gekonnt an ter Stegen vorbei. Der Ball trudelte zum 2:0 über die Linie. Barcelona steckte nicht auf, suchte weiter das Heil in der Offensive und nur der Außenpfosten verhinderte den Anschlusstreffer von Pedri (64.). Doch nach dem kurzen Aufbäumen von Barcelona bekam der Rekordmeister das Spiel mit der Führung im Rücken zunehmend in den Griff.

Bayer Leverkusen - Atlético Madrid 2:0 (0:0)

Ganz wichtiger Sieg für Bayer Leverkusen. Die zuletzt kriselnde Werkself schlägt Atlético Madrid mit 2:0 (0:0) dank zweier später Tore von Robert Andrich (84.) und Moussa Diaby (87.) und rehabilitiert sich mit dem Erfolg gegen den spanischen Top-Klub für die Auftaktniederlage gegen Club Brügge vor einer Woche. Lange bissen sich die Leverkusener am Defensiv-Bollwerk aus der spanischen Hauptstadt die Zähne aus – bis sich die Einwechslung von Jeremie Frimpong bezahlt machte (69.). Der 21-Jährige legte in der Schlussphase von der rechten Seite erst für Andrich zum 1:0 und wenig später für Diaby zum 2:0 vor. Bayer rückt durch den Sieg auf Rang zwei in Gruppe B, punktgleich mit Atlético auf Rang drei. Brügge ist Erster mit sechs Punkten, Porto punktlos Vierter.

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Olympique Marseille - Eintracht Frankfurt 0:1 (0:1)

Eintracht Frankfurt holt seinen ersten Sieg in der Königsklasse. In einem engen und intensiven Spiel gegen Olympique Marseille setzte sich der Europa-League-Sieger danke eines Treffers von Jesper Lindström mit 1:0 (1:0) durch. Kurz vor der Halbzeit (43.) erzielte der Däne das allererste Champions-League-Tor in der Klub-Geschichte von Eintracht Frankfurt erzielt. Ein Zuspiel von Kolo Muani wird vom Gegner perfekt in den Lauf des Dänen gespielt, der aus kurzer Distanz zur 1:0-Pausenführung trifft. Diese hatte dann auch bis zum Schlusspfiff bestand, weil ein Treffer von Daichi Kamada (79.) nach VAR-Einschreiten zurückgenommen wurde.

Ob das kommende Heimspiel gegen Tottenham Hotspur jedoch vor Zuschauern ausgetragen werden darf, wird die UEFA wohl in den kommenden Tagen entscheiden. Vor Anpfiff in Marseille hatten einige unbelehrbare SGE-Anhänger Böller, Bengalos und Raketen gezündet. Der Klub war vom Verband erst kürzlich mit einem Geisterspiel auf Bewährung bestraft worden. Nach den neusten Vergehen könnte es soweit sein.

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