29. August 2019 / 10:13 Uhr

Champions-League-Reform als Hängepartie - Entscheidung erst Ende 2020

Champions-League-Reform als Hängepartie - Entscheidung erst Ende 2020

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Aleksander Ceferin steht für seine Planungen in der Champions League in der Kritik.
Aleksander Ceferin steht für seine Planungen in der Champions League in der Kritik. © dpa
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Erst Ende 2020 ist mit einer Entscheidung über die höchst umstrittene Reform der Champions League zu rechnen. UEFA-Präsident Aleksander Ceferin musste bereits viel Kritik für diesen Plan einstecken.

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Eine Entscheidung über die höchst umstrittene Reform der Champions League wird frühestens Ende kommenden Jahres fallen. Derzeit rechne man auf keinen Fall mit einem Beschluss noch vor der Fußball-EM 2020, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus UEFA-Kreisen vor der Auslosung für die diesjährige Gruppenphase der Königsklasse am Donnerstag in Monaco (So könnt ihr die Auslosung live sehen!). Ursprünglich hatten die UEFA und die European Club Association (ECA) eine Neuordnung der Champions League für den Zyklus 2024-2026 noch in diesem Jahr entscheidend auf den Weg bringen wollen.

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Diskussionen für eine Kompromisssuche laufen

Der Plan, die höchste kontinentale Spielklasse von 2024 an mit dann vier Achtergruppen statt acht Vierergruppen und womöglich deutlich mehr Spielen am Wochenende austragen zu wollen, war allerdings am massiven Widerstand von nationalen Ligen wie der Bundesliga und der englischen Premier League vorerst gescheitert. Kritisiert wurde besonders ein automatisches Startrecht für viele Vereine unabhängig ihres Abschneidens in der nationalen Liga. Derzeit laufen die Diskussionen für eine Kompromisssuche.

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Eine Auswahl der Titelträger in der Champions League: Stefan Effenberg mit dem FC Bayern im Jahr 2001 (l.), Ronaldinho mit dem FC Barcelona im Jahr 2006 und Mohamed Salah mit dem FC Liverpool im Jahr 2019.  Zur Galerie
Eine Auswahl der Titelträger in der Champions League: Stefan Effenberg mit dem FC Bayern im Jahr 2001 (l.), Ronaldinho mit dem FC Barcelona im Jahr 2006 und Mohamed Salah mit dem FC Liverpool im Jahr 2019.  ©

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin hatte kürzlich ein für den 11. September geplantes Spitzentreffen mit ECA-Chef Andrea Agnelli und dem Vorsitzenden der Ligen-Vereinigung Lars-Christer Olsson abgesagt. Das Treffen solle nachgeholt werden, wenn er denke, "dass wir bereit für eine sinnvolle Diskussion sind", schrieb Ceferin in einem Brief an Agnelli. Der Chef von Juventus Turin ist der Motor der Reformen.

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