07. April 2021 / 08:37 Uhr

Champions-League-Reform: Leverkusen-Geschäftsführer Carro warnt vor neuen Ungleichheiten

Champions-League-Reform: Leverkusen-Geschäftsführer Carro warnt vor neuen Ungleichheiten

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Leverkusen-Geschäftsführer Fernando Carro sieht in der Champions-League-Reform Risiken.
Leverkusen-Geschäftsführer Fernando Carro sieht in der Champions-League-Reform Risiken. © IMAGO/Herbert Bucco (Montage)
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Die UEFA will am 19. April über eine Reform der Champions League entscheiden. Leverkusen-Geschäftsführer Fernando Carro, der im entsprechenden Gremium sitzt, hat vor schweren finanziellen Folgen durch die Entscheidung gewarnt.

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Geschäftsführer Fernando Carro von Bayer Leverkusen hat vor gravierenden Folgen einer Reform der Champions League ab 2024 gewarnt. Auf die Frage, ob die durch eine Aufstockung auf 36 Klubs avisierte Erhöhung der Einnahmen die Kluft zur Europa League vergrößere, sagte Carro der Sport Bild: "Das Risiko ist absolut gegeben. Deshalb sage ich: Das Thema Geldverteilung ist ein ganz wichtiges. Wenn am Ende die Champions League noch mehr und die Europa League noch weniger bekäme, wird die Schere noch größer."

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Carro sitzt in der Klubwettbewerb-Kommission der Europäischen Fußball-Union UEFA, die am 19. April über die Reform entscheiden will. "Leistung muss belohnt werden, ganz klar. Aber wir müssen auch unbedingt dafür Sorge tragen, dass ein gewisses Maß an Chancengleichheit bestehen bleibt. Dafür kämpfe ich. Meine These: Wenn die europäische Geldverteilung künftig so fair gestaltet werden würde wie die in der Bundesliga, wäre die Kluft nicht so groß", unterstrich Carro.

Was den Modus betreffe, müssten sowohl für die Champions League als auch für die Europa League noch Details geklärt werden, etwa die Anzahl der Vorrundenspiele. Auch sei nicht geklärt, wie die vier zusätzlich geplanten Startplätze für die Königsklasse verteilt würden.