08. März 2021 / 17:40 Uhr

Champions League und Co. vor Reform: ECA-Boss Andrea Agnelli sieht "Durchbruch"

Champions League und Co. vor Reform: ECA-Boss Andrea Agnelli sieht "Durchbruch"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sieht einen Durchbruch bei der von ihm forcierten Reform der Europapokal-Wettbewerbe: Andrea Agnelli, Präsident der Klub-Vereinigung ECA und von Juventus Turin.
Sieht einen "Durchbruch" bei der von ihm forcierten Reform der Europapokal-Wettbewerbe: Andrea Agnelli, Präsident der Klub-Vereinigung ECA und von Juventus Turin. © IMAGO/Gribaudi/ImagePhoto
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Die umfassende Reform der Europapokal-Wettbewerbe ab 2024 nimmt Gestalt an. Andrea Agnelli als Präsident der mächtigen Klub-Vereinigung ECA sprach am Montag nach einer Generalversammlung von einem "Durchbruch". Die Zahl der Spiele in Königsklasse könnte damit steigen.

Die umfassende Reform des Europapokals ab 2024 rückt näher. ECA-Präsident Andrea Agnelli (45) rief die Mitglieder der einflussreichen Klub-Vereinigung bei deren Generalversammlung am Montag dazu auf, den Vorschlag zu unterstützen und den Vorstand damit zu beauftragen, letzte Details zu klären. Der Italiener von Juventus Turin sprach von einem „Durchbruch“, der zunächst sehr skeptisch aufgenommen worden sei.

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Über den Reformplan der UEFA war zuletzt mehrfach berichtet worden. Für die Champions League sieht dieser die Aufstockung von 32 auf 36 Teilnehmer sowie die Einführung des „Schweizer Modells“ mit neuem Ligasystem vor. Die Anzahl der Spiele in der Königsklasse würde dadurch enorm steigen, jeder Club hätte garantiert zehn statt bisher sechs Gruppenspiele. Die Vorteile dieses Systems seien „von allen“ erkannt worden, sagte Agnelli, der sich bei UEFA-Präsident Aleksander Ceferin für produktive Diskussionen im vergangenen Jahr bedankte, die teils fast zum Streit ausgeartet seien. Agnelli begründete eine Reform auch damit, dass den Fans der „bestmögliche Wettbewerb“ geboten werden müsse. „Sonst riskieren wir, sie zu verlieren“, sagte er.

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Ungeklärt ist offensichtlich noch, wie die zusätzlichen vier Startplätze verteilt werden. Die ECA präferiert wohl die Zulassung großer Clubs, die sich national nicht qualifizieren konnten, aber in der Vergangenheit Europapokal-Erfolge gefeiert haben. Dagegen hatte sich die Interessengemeinschaft der European Leagues ausgesprochen, die eher die Förderung kleinerer Vereine sehen will. Die Entscheidung über die Reform kann das UEFA-Exekutivkomitee treffen, in dem auch Agnelli sitzt. Am 20. April kommt der UEFA-Kongress aller Nationalverbände zusammen.

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