25. April 2022 / 20:29 Uhr

Restprogramm & Co.: So läuft der Champions-League-Dreikampf zwischen Bayer, Leipzig und Freiburg

Restprogramm & Co.: So läuft der Champions-League-Dreikampf zwischen Bayer, Leipzig und Freiburg

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Dreikampf um die Champions League: Kerem Demirbay, Christopher Nkunku und Christian Günther wollen die Qualifikation schaffen.
Dreikampf um die Champions League: Kerem Demirbay, Christopher Nkunku und Christian Günther wollen die Qualifikation schaffen. © Getty Images/IMAGO/Independent Photo Agency (Montage)
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Das Champions-League-Rennen in der Bundesliga spitzt sich zu: Bayer Leverkusen, RB Leipzig und der SC Freiburg teilen die zwei verbliebenen Startplätze wohl unter sich auf. Der SPORTBUZZER blickt auf das Restprogramm und ordnet die Chancen der drei Konkurrenten ein.

Der FC Bayern ist als Meister sicher dabei, auch Borussia Dortmund ist die Qualifikation nicht mehr zu nehmen - und dahinter? Das Champions-League-Rennen in der Bundesliga ist so spannend wie lange nicht mehr. Nach dem 31. Spieltag kristallisiert sich heraus: Die Plätze drei und vier, die zur Teilnahme an der Königsklasse berechtigen, werden wohl unter drei Mannschaften ausgespielt. Bayer Leverkusen auf Platz drei, RB Leipzig als Vierten und den SC Freiburg als Fünften trennen nach dem Samstag nur insgesamt drei Punkte. Ein Klub wird mit der Europa League Vorlieb nehmen müssen – oder ziehen sogar doch alle drei Mannschaften dank eines Sonderfalls in die Königsklasse ein? Der SPORTBUZZER blickt auf den Endspurt voraus.

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Bayer Leverkusen (55 Punkte, Tordifferenz +28)

Der Werksklub ist DER Gewinner des Spieltags. Mit dem 4:1 bei Greuther Fürth, der gleichzeitig den Abstieg des Kleeblatts besiegelte, gewann Leverkusen als einziger Champions-League-Aspirant. Gegen den Absteiger passte zwar nicht alles – es sei "keine Topleistung" gewesen sagte etwa Trainer Gerardo Seoane – doch das Resultat gibt Rückenwind, wie auch der Trainer meinte: "Der Sieg wird uns Selbstvertrauen gegeben." Die Rheinländer haben die Qualifikation für die Königsklasse nun komplett selbst in der Hand – zumal es am letzten Spieltag zuhause in der BayArena im direkten Duell gegen Freiburg geht.

Das Restprogramm von Bayer hat es zwar durchaus in sich, geht es doch nur gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte. Aber zwei Fakten spielen dem Tabellen-Dritten in die Karten: Im nächsten Spiel gegen Eintracht Frankfurt stehen die Hessen unmittelbar zwischen den Halbfinals in der Europa League. Und anders als die beiden Konkurrenten muss sich Leverkusen nur noch auf die Liga konzentrieren.

Das Restprogramm:

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Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (Mo., 02.05., 20.30 Uhr)

TSG Hoffenheim – Bayer Leverkusen (Sa., 07.05., 15.30 Uhr)

Bayer Leverkusen – SC Freiburg (Sa., 14.05., 15.30 Uhr)

RB Leipzig (54 Punkte, Tordifferenz +33)

Als einziger Klub unter den drei Konkurrenten könnte sich RB auch noch mit dem Titel in der Europa League für die Königsklasse qualifizieren. Die späte 1:2-Niederlage gegen Union Berlin schmerzt daher vielleicht auch nicht ganz so sehr. Und trotz der Pleite könnte Leipzig am Ende zum lachenden Dritten werden: Das direkte Duell zwischen Leverkusen und Freiburg spielt den Leipzigern in die Karten. Und auf der Saison-Zielgeraden geht es nur noch gegen Klubs aus der unteren Tabellenhälfte. Allerdings sind die letzten Wochen der Spielzeit durch die beiden Halbfinal-Spiele in der Europa League vollgepackt. Trainer Domenico Tedesco mahnte daher auch an: "Für uns ist es jetzt wichtig, den Kopf etwas freizubekommen. Die letzten Wochen waren schon sehr viel."

Das Restprogramm:

Europa League: RB Leipzig – Glasgow Rangers (Do., 28.04., 21 Uhr)

Borussia Mönchengladbach – RB Leipzig (Mo., 02.05., 20.30 Uhr)

Europa League: Glasgow Rangers – RB Leipzig (Do., 05.05., 21 Uhr)

RB Leipzig – FC Augsburg (So., 08.05., 19.30 Uhr)

Arminia Bielefeld – RB Leipzig (Sa., 14.05., 15.30 Uhr)


SC Freiburg (52 Punkte, Tordifferenz +15)

"Eine Flanke, ein Kopfball. Saumäßig bitter. Das tut wirklich weh, dass wir uns da nicht belohnt haben für die Aufholjagd", sagte Christian Günther nach dem 3:3 der Freiburger gegen Borussia Mönchengladbach bei Sky. Der SC hatte zwischenzeitlich einen 0:2-Rückstand gedreht, bekam in der Nachspielzeit aber noch das Gegentor und büßte zwei Punkte ein, die für die erste Teilnahme in der Königsklasse so wichtig gewesen wären – zumal die Tordifferenz der Freiburger deutlich schlechter als bei der Konkurrenz ist.

Dennoch ist der Pokal-Finalist von Trainer Christian Streich weiter voll im Geschäft. Das Saisonfinale in Leverkusen als Sechs-Punkte-Spiel könnte dem Sport-Club entgegen kommen. Vorher müssen allerdings die kniffligen Aufgaben gegen die Europa-League-Anwärter Hoffenheim und Union Berlin gelöst werden. "Wir können Großes schaffen, wenn wir nach vorne schauen. Und das muss natürlich auch das Ziel sein: dass wir keinen Platz verlieren und eher noch einen gut machen", sagte Mittelfeldspieler Nicolas Höfler mit Blick auf den Endspurt. Streich ist von seiner Mannschaft ohnehin überzeugt. "Wenn ich jetzt Zuschauer gewesen wäre und diese Mannschaft so zusammenbleiben würde, hätte ich mir, glaube ich, eine Dauerkarte gekauft für die nächsten zwei Jahre", schwärmte er.

Das Restprogramm:

TSG Hoffenheim – SC Freiburg (Sa., 30.04., 18.30 Uhr)

SC Freiburg – Union Berlin (Sa., 07.05., 15.30 Uhr)

Bayer Leverkusen – SC Freiburg (Sa., 14.05., 15.30 Uhr)

DFB-Pokal: SC Freiburg - RB Leipzig (Sa., 21.05., 20 Uhr)

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