16. April 2021 / 19:19 Uhr

Wer schafft es in die Champions League? Das Restprogramm von Bayern, BVB und Co. im Überblick

Wer schafft es in die Champions League? Das Restprogramm von Bayern, BVB und Co. im Überblick

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Sechs Spiele vor dem Saisonende tobt der Kampf um die Champions League.
Sechs Spiele vor dem Saisonende tobt der Kampf um die Champions League. © IMAGO/Team 2/Norbert Schmidt/kolbert-press (Montage)
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Die Bundesliga geht in die entscheidende Phase - und damit auch das Rennen um die vordersten Plätze. Wer kann sich am Ende für die Champions League qualifizieren? Der SPORTBUZZER gibt einen Überblick über das Restprogramm der Klubs im Kampf um die Königsklasse.

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1. FC Bayern (65 Punkte)

In der Champions League sind die Münchener trotz eines 1:0-Sieges im Viertelfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain als Titelverteidiger vorzeitig ausgeschieden. Auf der Jagd nach Trophäen bleibt durch dem Aus im DFB-Pokal gegen Holstein Kiel "nur" noch der Meistertitel. Da befinden sich die Bayern aber auf Kurs. Fünf Punkte beträgt der Vorsprung auf Verfolger RB Leipzig bei noch sechs ausstehenden Partien. Zwar warten auf der Zielgeraden noch einige Herausforderungen auf das Team von Hansi Flick, die zusätzliche Belastung durch die Königsklasse fällt aber weg. Heißt: Das Münchener Starensemble kann sich ganz auf die Titelverteidigung und die neunte Meisterschaft in Serie konzentrieren.

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  • VfL Wolfsburg – FC Bayern (17.04.)
  • FC Bayern – Bayer Leverkusen (20.04.)
  • Mainz 05 – FC Bayern (24.04.)
  • FC Bayern – Borussia Mönchengladbach (08.05.)
  • SC Freiburg – FC Bayern (15.05.)
  • FC Bayern – FC Augsburg (22.05.)

2. RB Leipzig (61 Punkte)

Die Meisterschaft hat RB Leipzig mit Trainer Julian Nagelsmann noch nicht abgehakt. "Ich kann es so offen sagen, ohne dann an den Pranger gestellt zu werden, dass wir natürlich nach wie vor auch gern Meister werden möchten", sagte der RB-Coach. "Es geht darum, dass wir alle Spiele gewinnen müssen und Bayern nach Adam Riese noch zwei verlieren muss, um dann die Schale nach Leipzig zu holen. Das ist ein sehr weiter Weg, aber wir werden ihn gehen und schauen, was am Ende rauskommt." Am Freitagabend gab es mit dem 0:0 gegen die TSG Hoffenheim zum Auftakt des 29. Spieltags einen Dämpfer.

  • 1. FC Köln – RB Leipzig (20.04.)
  • RB Leipzig – VfB Stuttgart (25.04.)
  • Werder Bremen/Jahn Regensburg – RB Leipzig (DFB-Pokal, 30.04.)
  • Borussia Dortmund – RB Leipzig (08.05.)
  • mögliches DFB-Pokalfinale (13.05.)
  • RB Leipzig – VfL Wolfsburg (15.05.)
  • Union Berlin – RB Leipzig (22.05.)

3. VfL Wolfsburg (54 Punkte)

Von allen Teams unter den besten sechs hat der VfL Wolfsburg wohl das schwierigste Restprogramm. In den verbleibenden sechs Bundesliga-Spielen geht es noch gegen drei Teams aus den besten Sechs. Von den anderen drei Gegnern haben zudem Union Berlin und der VfB Stuttgart noch Europa-Ambitionen. "Wer nach 34 Spieltagen auf diesen Plätzen steht, hat am Ende verdient, den deutschen Fußball in der Champions League zu vertreten", sagt Trainer Oliver Glasner. Doch um die Überraschung im Mai perfekt zu machen, sollte auch in der schweren Woche gegen Bayern, Stuttgart oder den BVB gepunktet werden. Der VfL hat zudem zwei Asse im Ärmel: Zum einen kann man sich voll auf die Liga konzentrieren. Zum anderen beträgt der Vorsprung auf den BVB auf Platz fünf schon acht Punkte. Die Lücke zu Frankfurt ist nach der Pleite gegen die SGE (3:4) indes auf einen Zähler geschrumpft.

  • VfL Wolfsburg – FC Bayern (17.04.)
  • VfB Stuttgart – VfL Wolfsburg (21.04.)
  • VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund (24.04.)
  • VfL Wolfsburg – Union Berlin (08.05.)
  • RB Leipzig – VfL Wolfsburg (15.05.)
  • VfL Wolfsburg – Mainz 05 (22.05.)

4. Eintracht Frankfurt (53 Punkte)

Abseits aller Turbulenzen um den Hütter-Wechsel nach Gladbach und dem Abschied von Sportvorstand Fredi Bobic muss sich Eintracht Frankfurt auf die Bundesliga konzentrieren. Das Ziel Champions League ist ganz nah, mit einem Sieben-Punkte-Polster auf Dortmund soll im Schlussspurt nichts mehr schiefgehen. Bei den jüngsten zwei Siegen über den BVB (2:1) und Wolfsburg (4:3) machte Frankfurt einen extrem gefestigten Eindruck. Die Mannschaft von Adi Hütter muss allerdings noch gegen Leverkusen aus den Top-Sechs ran, zudem warten die um Europa kämpfenden Gladbacher und Freiburger. Andererseits geht es auch noch gegen die Abstiegskandidaten Mainz und Schalke.

  • Borussia Mönchengladbach – Eintracht Frankfurt (17.04.)
  • Eintracht Frankfurt – FC Augsburg (20.04.)
  • Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (24.04.)
  • Eintracht Frankfurt – Mainz 05 (09.05.)
  • Schalke 04 – Eintracht Frankfurt (15.05.)
  • Eintracht Frankfurt – SC Freiburg (22.05.)

5. Borussia Dortmund (46 Punkte)

Die Minimalchance auf die Champions League hielt der BVB durch das späte 3:2 gegen den VfB Stuttgart am Leben. Sowohl sportlich als auch wirtschaftlich bedeutet das wahrscheinliche Verpassen der Königsklasse für die Westfalen eine Katastrophe. Eigentlich rechnet der Serien-Teilnehmer nämlich fest mit den Einnahmen und der Strahlkraft aus dem Wettbewerb. Unter der Woche verabschiedete man sich gegen Manchester City aus dem laufenden Champions-League-Turnier. Im Pokal-Halbfinale wartet Anfang Mai Holstein Kiel. Bei der Zusatzbelastung muss die Mannschaft von Edin Terzic aufpassen, dass man nicht noch von Europa-League-Rang fünf rutscht. Der Vorsprung beträgt aktuell nur zwei Zähler.

  • Borussia Dortmund – Werder Bremen (18.04.)
  • Borussia Dortmund – Union Berlin (21.04.)
  • VfL Wolfsburg – Borussia Dortmund (24.04.)
  • Borussia Dortmund – Holstein Kiel (DFB-Pokal-Halbfinale, 01.05.)
  • Borussia Dortmund – RB Leipzig (08.05.)
  • mögliches DFB-Pokalfinale (13.05.)
  • Mainz 05 – Borussia Dortmund (15.05.)
  • Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen (22.05.)

6. Bayer Leverkusen (44 Punkte)

Zwischenzeitlich war Bayer Leverkusen Bayern-Jäger Nummer eins, doch nach der Krise in der Rückrunde steht die Werkself nur noch auf dem undankbaren sechsten Platz, der nach aktuellem Stand für die neue Europa-Conference-League berechtigen würde. Vor dem vorletzten Spieltag wurde die Reißleine gezogen und Hannes Wolf übernahm den Trainer-Posten von Peter Bosz. In den verbleibenden sechs Spielen will man den BVB noch abfangen. Das Programm ist allerdings nicht ganz einfach: Drei Top-sechs-Teams warten noch, dazu das Derby gegen Köln und die starken Teams aus Hoffenheim und von Union Berlin.

  • Bayer Leverkusen – 1. FC Köln (17.04.)
  • FC Bayern – Bayer Leverkusen (20.04.)
  • Bayer Leverkusen – Eintracht Frankfurt (24.04.)
  • Werder Bremen – Eintracht Frankfurt (08.05.)
  • Bayer Leverkusen – Union Berlin (15.05.)
  • Borussia Dortmund – Bayer Leverkusen (22.05.)