10. Juli 2020 / 08:30 Uhr

Ablauf, Modus, Teams: Fragen und Antworten zur Champions-League-Auslosung

Ablauf, Modus, Teams: Fragen und Antworten zur Champions-League-Auslosung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Am Freitag findet die Champions League-Auslosung in Nyon statt.
Am Freitag findet die Champions League-Auslosung in Nyon statt. © imago sportfotodienst
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Die Champions League geht wieder los - ab August wird die Königsklasse in Turnierform in Portugal fortgesetzt. Welche Achtelfinals stehen noch aus, welche Viertelfinalisten gibt es schon? Können deutsche Teams aufeinander treffen? Der SPORTBUZZER beantwortet die wichtigsten Fragen vor der Auslosung am Freitag.

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Am Freitag werden in Nyon das Viertelfinale und das Halbfinale der Champions League ausgelost. Die Königsklasse wird in Turnierform in Portugal fortgesetzt und findet binnen elf Tagen statt, beginnend am 12. August und mit dem Finale am 23. August in Lissabon. Zuvor stehen allerdings noch vier Achtelfinals aus - unter anderem das Spiel der Bayern gegen Chelsea (Hinspiel 3:0).

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Wo die Partie gegen den Premier-League-Klub ausgetragen wird, ist seit Donnerstagabend klar: Der FC Bayern darf sein Heimspiel in der Allianz Arena austragen - auch die anderen drei Teams, die noch ihr Achtelfinale zu absolvieren haben, dürfen zuhause spielen. Der SPORTBUZZER beantwortet vor der Auslosung die wichtigsten Fragen zur Fortsetzung des internationalen Wettbewerbs.

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Wie wird ausgelost?

Um 12 Uhr beginnt die Champions-League-Auslosung des Viertelfinals, im Anschluss wird das Halbfinale ermittelt. Zudem wird ausgelost, welches teilnehmende Team in einem möglichen Finale als "Heimmannschaft" geführt wird. Sky Sport News HD übertragt ab 11.30 Uhr live. Auch DAZN und Eurosport bieten Übertragungen an. Direkt im Anschluss geht es mit der Europa League weiter.

Wie ist der Modus?

Anders als üblich gibt es ab dem Viertelfinale in diesem Jahr in der Champions League kein Rückspiel, das Weiterkommen wird in einem Spiel ermittelt. Dabei kann jeder auf jeden treffen - auch Teams aus dem gleichen Land können einander zugelost werden. So könnte zum Beispiel der FC Bayern (sofern er sich gegen Chelsea durchsetzt) auch auf Liga-Konkurrent RB Leipzig treffen.

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Eine Auswahl der Titelträger in der Champions League: Stefan Effenberg mit dem FC Bayern im Jahr 2001 (l.), Ronaldinho mit dem FC Barcelona im Jahr 2006 und Mohamed Salah mit dem FC Liverpool im Jahr 2019.  Zur Galerie
Eine Auswahl der Titelträger in der Champions League: Stefan Effenberg mit dem FC Bayern im Jahr 2001 (l.), Ronaldinho mit dem FC Barcelona im Jahr 2006 und Mohamed Salah mit dem FC Liverpool im Jahr 2019.  ©

Welche Teams sind bereits für das Viertelfinale qualifiziert?

Fest im Viertelfinale der Champions League stehen RB Leipzig, die in den weiteren Spielen auf den nach Chelsea wechselnden Top-Stürmer Timo Werner verzichten müssen, Atalanta Bergamo mit dem deutschen Verteidiger Robin Gosens sowie Atlético Madrid und Paris Saint-Germain mit Trainer Thomas Tuchel.

Welche Spiele stehen noch aus?

Vier Achtelfinal-Rückspiele stehen noch aus, darunter auch die Begegnung zwischen dem FC Bayern und FC Chelsea (das Hinspiel gewann Bayern mit 3:0). Außerdem müssen der SSC Neapel und der FC Barcelona (Hinspiel 1:1), Olympique Lyon und Juventus Turin (1:0) sowie Real Madrid und Manchester City (1:2) nochmal gegeneinander ran. Die Partien sollen am 7. und 8. August gespielt werden.

Wann finden Viertelfinale, Halbfinale und Finale statt? Die Termine im Überblick

Das Viertelfinale steigt vom 12. bis zum 15.. August. Am 18. und 19. August werden die Halbfinals ausgetragen - das Finale steigt am 23. August in Lissabon.

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Die Champions League: Ein moderner Mythos, der immer wieder dramatische Geschichten schreibt. Der SPORTBUZZER hat die größten Wunder der CL-Historie in einer Bildergalerie zusammengefasst. ©

Was muss ich sonst noch wissen?

Die UEFA hat ihre Melde-Regeln aufgrund der Corona-Pause angepasst. So hat jede Mannschaft die Möglichkeit, drei neue Spieler zu melden. Leroy Sané darf aber ebensowenig für den FC Bayern spielen wie Timo Werner für den FC Chelsea. Denn: Die Spieler mussten bereits zum Zeitpunkt der letzten Registrierungsfrist am 3. Februar beim jeweiligen Verein gemeldet gewesen sein. Neu transferierten Profis dürfen folglich nicht eingesetzt werden.