05. Mai 2021 / 00:00 Uhr

Nach Aus gegen ManCity: PSG-Stars erheben scharfe Vorwürfe gegen Schiedsrichter Kuipers

Nach Aus gegen ManCity: PSG-Stars erheben scharfe Vorwürfe gegen Schiedsrichter Kuipers

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die PSG-Profis waren nach dem Spiel in Manchester unzufrieden mit Schiedsrichter Björn Kuipers.
Die PSG-Profis waren nach dem Spiel in Manchester unzufrieden mit Schiedsrichter Björn Kuipers. © 2021 Getty Images
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Mit einer 0:2-Niederlage bei Manchester City ist Paris Saint-Germain im Champions-League-Halbfinale verdient ausgeschieden. Die beiden PSG-Stars Ander Herrera und Marco Verratti erhoben nach dem Spiel Beleidigungs-Vorwürfe gegen Schiedsrichter Björn Kuipers.

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Der Frust saß tief bei Paris Saint-Germain: Nach einem 1:2 im Hinspiel im heimischen Prinzenpark verlor die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino auch das Rückspiel im Champions-League-Halbfinale auswärts bei Manchester City mit 0:2 und schied sang- und klanglos aus dem Wettbewerb aus. Doch nicht nur über die eigene Leistung waren die PSG-Profis nach der Partie gefrustet. Auch Schiedsrichter Björn Kuipers geriet ins Kreuzfeuer: Marco Veratti und Ander Herrera erhoben scharfe Vorwürfe gegen den Niederländer.

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Kuipers habe seinen Team-Kollegen Leandro Paredes beleidigt, sagte Herrera nach dem Spiel beim französischen Fernsehsender RMC Sport: "Wir reden über Respekt im Umgang mit den Schiedsrichtern, aber er hat 'Fuck Off' zu Paredes gesagt", so der Spanier. "Wenn wir das sagen würden, würden wir drei, vier Spiele gesperrt werden." Sein Teamkollege Marco Verratti will ebenfalls beleidigt worden sein, wie er dem französischen TV-Sender sagte: "Er hat 'Fuck You' zu mir gesagt", so Verratti.

Kuipers stellt Di Maria für Tätlichkeit vom Platz

Zumindest auf das Spiel hatte Kuipers allerdings keinen besonders parteiischen Einfluss – schon gar nicht für ManCity. Im ersten Durchgang wurde zwar ein Hand-Elfmeter für PSG zurückgenommen. Den hatte Kuipers allerdings zunächst gegeben, bevor ihn sein Video-Assistent – zu Recht – korrigierte (8.). Oleksandr Zinchenko hatte den Ball mit der Schulter und nicht mit dem Arm gespielt. Im zweiten Durchgang stellte Kuipers dann noch PSG-Profi Ángel Di Maria nach einer Tätlichkeit mit der Roten Karte vom Platz (69.) – auch diese Entscheidung war allerdings unstrittig. PSG musste eher froh darüber sein, das Spiel nicht sogar mit neun Spielern zu beenden. Presnel Kimpembe liebäugelte mehrfach mit einem Platzverweis.