22. Januar 2020 / 09:51 Uhr

Die Chance auf Olympia: Waspo-Stars müssen mit Deutschlands Wasserballern gewinnen

Die Chance auf Olympia: Waspo-Stars müssen mit Deutschlands Wasserballern gewinnen

Stefan Dinse
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Waspos Julian Real (rechts) ist Kapitän des DSV-Auswahl.
Waspos Julian Real (rechts) ist Kapitän des DSV-Auswahl. © imago images/Insidefoto
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Ein Sieg am Mittwoch (14.30 Uhr) und die Olympia-Qualifikation ist so gut wie erreicht. Die deutschen Wasserballer um die Waspo-Stars Moritz Schenkel und Julian Real müssen bei der EM gegen Rumänien bestehen.

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Drei Spiele haben Deutschlands Wasserballer bei der EM in Ungarn deutlich verloren. Dennoch ist in Sachen Olympia noch nichts verloren. Gewinnt die bisher wenig überzeugende DSV-Auswahl um den bisher sehr starken Waspo-Torwart Moritz Schenkel am Mittwoch (14.30 Uhr) in Budapest gegen Rumänien, ist Platz zehn sicher und das Olympia-Qualifikation in Rotterdam Ende März so gut wie erreicht. „Die Rumänen sind ein Gegner auf Augenhöhe, die müssen wir schlagen“, betont Schenkel.

Welcher Rang es am Ende werden muss, um Tokio nicht vorzeitig zu verpassen, ist völlig offen. Es hängt davon ab, ob und wie viele Nationen auf das Quali-Turnier verzichten. „2016 hat sogar EM-Platz 13 gereicht“, so Schenkel. Einstweilen fischen die Deutschen aber im Trüben. Erst im Februar klärt sich, wer in Rotterdam dabei ist. „Das ist zumindest gut für die Motivation. Je weiter vorn wir landen, desto besser sind unsere Chancen“, so Schenkel.

Bilder vom Bundesliga-Auftakt: Waspo 98 - Wasserfreunde Spandau 04 (Oktober 2019)

Petar Muslim von Waspo vor Maurice Jüngling. Zur Galerie
Petar Muslim von Waspo vor Maurice Jüngling. ©

Real mit schwerer Aufgabe

Auch auf seinen Vereinskamerad Julian Real kommt jede Menge Arbeit zu. Der DSV-Kapitän und Abwehrchef wird sich mit Rumäniens gefährlichem Angreifer Cosmin Radu (38 Jahre) auseinandersetzen müssen. Es ist ein Duell der Schlachtschiffe. An Radu war vor Jahren Waspo interessiert.

Bezwingt Deutschland die Rumänen, geht es am Freitag wahrscheinlich gegen Georgien um Platz neun – andernfalls gegen die Türkei um Platz elf. „Ganz ehrlich, wenn wir es nicht schaffen, die Rumänen und dann die Georgier zu schlagen, haben wir in Tokio nichts zu suchen“, sagt Schenkel.

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