29. September 2019 / 21:30 Uhr

Chaos beim 1. FC Kaiserslautern: Bader muss zum Jahresende gehen - Aufsichtsräte treten zurück

Chaos beim 1. FC Kaiserslautern: Bader muss zum Jahresende gehen - Aufsichtsräte treten zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Martin Bader hat beim 1. FC Kaiserslautern keine Zukunft mehr.
Martin Bader hat beim 1. FC Kaiserslautern keine Zukunft mehr. © dpa
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Erneut Chaos beim 1. FC Kaiserslautern: Der ehemalige Deutsche Meister trennt sich zum Jahresende von Sport-Geschäftsführer Martin Bader. Auch zwei Aufsichtsräte verlassen den Klub.

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Der 1. FC Kaiserslautern hat auf die sportliche Krise reagiert und trennt sich zum Jahresende von Sport-Geschäftsführer Martin Bader. Der Beirat des Vereins entschied am Sonntag, den am 31. Dezember auslaufenden Vertrag des 51-Jährigen beim Drittligisten nicht zu verlängern, nachdem die Talfahrt mit dem 1:3 bei 1860 München am Samstag einen neuen Tiefpunkt erreicht hatte.

Mit nur zehn Punkten aus zehn Spielen steht der viermalige deutsche Meister aktuell auf einem Abstiegsplatz. Man werde sich in den kommenden Tagen mit Bader zusammensetzen und das weitere Vorgehen besprechen, teilte der Verein am Sonntagabend mit.

1. FC Kaiserslautern: Tiefer Fall nach großem Erfolg

Die 1950er Jahre, die goldenen Jahre, sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. Zur Galerie
Die 1950er Jahre, die "goldenen Jahre", sind der erste Höhepunkt in der Erfolgsvita des 1. FC Kaiserslautern. 1951 nimmt FCK-Legende Fritz Walter die erste deutsche Meisterschaft für die Pfälzer entgegen (Foto), eine weitere 1953 und zwei Finalteilnahmen in den beiden folgenden Jahren schließen sich an. ©
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Martin Bader konnte Niedergang des 1. FC Kaiserslautern nicht verhindern

Bader ist seit Februar 2018 für die Geschicke der Pfälzer verantwortlich und konnte den sportlichen Niedergang nicht verhindern. Erst vor zwei Wochen stellte der 51-Jährige mit Boris Schommers den dritten Trainer in seiner Amtszeit ein.

Zuvor hatten am Sonntag die Beirats- und Aufsichtsratsmitglieder Jürgen Kind und Paul Wüst ihre Ämter niedergelegt. Kind wollte die Entscheidung des Beirats nicht mittragen, Bader bis zum Vertragsende weiter zu beschäftigen. „Uns war es wichtig, keine emotionale Kurzschlussentscheidung zu treffen“, begründete der Beiratsvorsitzende Patrick Banf dies.

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Wüst machte persönliche Gründe für seinen sofortigen Rückzug geltend. *„Die Beschimpfungen, Denunziationen und Rücktrittsforderungen, denen ich ausgesetzt bin, kann ich aus gesundheitlichen Gründen einfach nicht mehr weiter ertragen. Daher muss ich die Konsequenzen ziehen, um mich und auch meine Familie zu schützen“, erklärte er. *

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