08. Januar 2022 / 11:21 Uhr

Nach Chaos-Spieltag in der Serie A: Sportgericht prüft Partien von Inter Mailand, Atalanta und Co.

Nach Chaos-Spieltag in der Serie A: Sportgericht prüft Partien von Inter Mailand, Atalanta und Co.

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Vier Serie-A-Partien konnten zum Rückrundenstart nicht ausgespielt werden. Eine Entscheidung über die Konsequenzen steht aus.
Vier Serie-A-Partien konnten zum Rückrundenstart nicht ausgespielt werden. Eine Entscheidung über die Konsequenzen steht aus. © IMAGO/Independent Photo Agency (Montage)
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Der Rückrundenauftakt in der Serie A am vergangenen Donnerstag verkam zum Chaos. Vier Partien konnten coronabedingt nicht ausgetragen werden. Das Sportgericht prüft nun mögliche Konsequenzen, eine Entscheidung steht aus.

Nach dem coronabedingten Chaos-Spieltag in der italienischen Serie A stehen mögliche Konsequenzen für die Klubs der ausgefallenen Partien weiter aus. Wie die Fußball-Liga am Samstag mitteilte, prüft das Sportgericht die vier betroffenen Spiele.

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Am Donnerstag wurden zum Rückrundenauftakt in der Serie A die Begegnungen Atalanta Bergamo gegen den FC Turin, FC Bologna gegen Inter Mailand, AC Florenz gegen Udinese Calcio und US Salernitana 1919 gegen den FC Venedig abgesagt. Grund dafür waren zahlreiche Corona-Fälle in den Teams, weswegen die örtlichen Gesundheitsbehörden Mannschaften teilweise unter Quarantäne gestellt hatten.

Das Gericht wolle sich damit Zeit einräumen, interpretierte das Sportblatt Gazzetta dello Sport das Vorgehen. Die mögliche Entscheidung am grünen Tisch, sprich dass die nicht angetretene Mannschaft mit 0:3 verliert, blieb damit zunächst aus. Am 18. Januar will das Gericht der Mitteilung zufolge über die Partie Udinese Calcio gegen Salernitana 1919 entscheiden, die am 21. Dezember 2021 ebenfalls wegen vieler Corona-Ansteckungen bei dem süditalienischen Klub aus Salerno ausgefallen war.