18. Juni 2022 / 08:24 Uhr

Erneuter Rückschlag für Ferrari-Star Charles Leclerc: Startplatz-Strafe beim Rennen in Kanada

Erneuter Rückschlag für Ferrari-Star Charles Leclerc: Startplatz-Strafe beim Rennen in Kanada

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
 Ferrari-Pilot Charles Leclerc muss beim Formel-1-Rennen in Kanada zehn Plätze weiter hinten starten.
Ferrari-Pilot Charles Leclerc muss beim Formel-1-Rennen in Kanada zehn Plätze weiter hinten starten. © IMAGO/HochZwei
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Ferrari-Pilot Charles Leclerc muss vor dem Formel-1-Rennen in Kanada einen erneuten Rückschlag hinnehmen. Der im WM-Kampf zuletzt zurückgefallene Monegasse wird in der Startaufstellung für den Grand Prix in Montreal um zehn Plätze strafversetzt. Grund ist der Einbau einer neuen Steuerelektronik der Power Unit.

Charles Leclerc wird in der Startaufstellung zum Formel-1-Rennen in Kanada an diesem Sonntag (20 Uhr, Sky) zehn Plätze nach hinten strafversetzt. Wie die Rennkommissare in der Nacht auf Samstag mitteilten, fuhr der Monegasse beim zweiten freien Training am Freitag mit einer neuen Steuerelektronik der sogenannten Power Unit. Es kam davon bereits die dritte in diesem Jahr zum Einsatz, eine mehr als erlaubt ist. Daher muss Leclerc die Startplatzstrafe in Kauf nehmen.

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Für den 24 Jahre alten Monegassen ist es der nächste Rückschlag im WM-Titelkampf. Nachdem er zuletzt viermal auf Pole gestanden, aber keines der Rennen gewonnen hatte, stattdessen zweimal nicht ins Ziel gekommen war, ist Leclerc im Klassement nur noch Dritter. Sein Rückstand auf WM-Spitzenreiter Max Verstappen von Red Bull beträgt 34 Punkte.

Bereits am Freitag hatte eine mögliche Strafe für den Ferrari-Star im Raum gestanden, allerdings wegen eines möglichen Motor-Tauschs. Ferrari hatte bestätigt, dass das Triebwerk, das beim Rennen in Aserbaidschan im Leclerc-Boliden zum Einsatz gekommen war, defekt ist. Würde das Team in Kanada einen neuen Motor einbauen, käme es wohl zu einer Strafe. Würde Leclercs Auto mit einem bereits gebrauchten Motor versehen, könnte eine Strafe möglicherweise umgangen werden.