15. April 2019 / 17:15 Uhr

Cheerleading-WM in Orlando: Nur Amelie Engel weiß, was den VfL Wolfsburg erwartet

Cheerleading-WM in Orlando: Nur Amelie Engel weiß, was den VfL Wolfsburg erwartet

Nick Heitmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Cheerleading
Sie sind schon ganz aufgeregt: Amisadai Perez Navarro (v. l.), Lorena Miller, Amelie Engel und Jule Meyer kämpfen am 24. April bei der Cheerleading-WM in Orlando um den Titel, im Alltag gehen sie für den VfL Wolfsburg an den Start (kl. Bild).
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Als Flyer ihrer Cheerleading-Stuntgroup setzt Amelie Engel – wie es der Name ihrer Position schon besagt – regelmäßig zum Höhenflug an. Im Vorjahr erlebte die Sportlerin des VfL Wolfsburg einen solchen auch bei der WM in Orlando (USA), am Ende stand sie mit dem deutschen Junior All Girl Team ganz oben auf dem Podest. Bei der am 24. April beginnenden Weltmeisterschaft an gleicher Stelle ist die 13-Jährige erneut mit von der Partie. Diesmal wird allerdings einiges anders sein. Als Titelverteidiger muss Deutschland im Elite-Wettbewerb starten – und mit Jule Meyer, Lorena Miller (beide 16) sowie Amisadai Perez Navarro (14) sind noch drei weitere Wolfsburgerinnen dabei.

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Die vier hatten sich mit einem Video erfolgreich für die entscheidende Sichtung beworben, beim sogenannten Try-Out schafften sie dann den Sprung ins 24-köpfige Nationalteam. Seither übte das VfL-Quartett – oft unter der Regie von Trainerin Samyra Rücksties, die 2018 selbst Weltmeisterin mit dem Senior All Girl Team wurde – viermal wöchentlich, dazu kamen vier Trainingslager mit der deutschen Mannschaft. „Ich fühle mich gut vorbereitet“, sagt Meyer. Und Perez Navarro ergänzt: „Wir haben viel Zeit und Ehrgeiz in unsere Stunts gesteckt.“

So sieht Cheerleading beim VfL Wolfsburg aus

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So sieht Cheerleading beim VfL Wolfsburg aus. ©
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Es kann also losgehen. Die Vorfreude – auf den Wettkampf ebenso wie auf das Drumherum – ist riesig. „Wir freuen uns auf die Zeit mit dem Team“, sagen die vier unisono. Auf der Agenda der Teenager für den zweiwöchigen Trip stehen zudem Dinge wie „gemeinsam shoppen und essen gehen“, erklärt Perez Navarro. Und die gebürtige Mexikanerin gibt zu: „Ich bin ziemlich aufgeregt.“

Am Mittwoch hebt das Flugzeug in Richtung USA ab, genau eine Woche später startet dann die Medaillenjagd. Während Perez Navarro, Meyer und Miller ihr WM-Debüt feiern werden, weiß Engel bereits, was auf sie zukommt. „Für mich ist das ein Ansporn“, sagt das Nesthäkchen des Quartetts mit Blick auf den Triumph des vergangenen Jahres. „Druck verspüre ich nicht, aber es wird schwierig, weil ein neues, höheres Level auf uns wartet.“

Und damit stärkere Gegner. Gastgeber USA, Kanada, Finnland, Norwegen und Schweden gelten nicht nur in dieser Altersklasse als das Nonplusultra im Cheerleading. Nichtsdestotrotz wollen die Deutschen diesen Weltklasse-Teams Paroli bieten. „Wir können es schaffen, wenn wir auch wirklich alles dafür geben“, ist Miller überzeugt. Die Voraussetzung dafür sei, betont nicht nur Engel, „eine saubere und dropfreie Routine“.

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Sollten die vier VfLerinnen und der Rest des Nationalteams die Darbietung tatsächlich ohne Stürze und andere Komplikationen absolvieren, erhöht das die Wahrscheinlichkeit, dass vielleicht sogar Meyers Traum in Erfüllung geht.

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