19. November 2020 / 09:24 Uhr

Chefcoach Jan Kistenmacher verlässt im Sommer 2021 den FSV 63 Luckenwalde

Chefcoach Jan Kistenmacher verlässt im Sommer 2021 den FSV 63 Luckenwalde

Sport Lucki
Märkische Allgemeine Zeitung
Jan Kistenmacher
Jan Kistenmacher geht zum Ende der Saison von Bord. © Julius Frick
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Regionalliga Nordost: Jan Kistenmacher geht berufsbedingt zum Ende der Saison beim FSV 63 Luckenwalde von Bord – Nachfolger steht bereits.

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Jan Kistenmacher, Cheftrainer des Regionalligisten FSV 63 Luckenwalde, wird zum Ende der Saison seine Tätigkeit in Luckenwalde beenden. Dies teilte der Verein am Donnerstagvormittag auf seiner Homepage mit. Die Fußballer der Luckenwalder Regionalligamannschaft wurden bereits am Mittwochabend informiert.

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Eine neue berufliche Herausforderung ist der Hintergrund für Kistenmachers Entscheidung. Schon im Januar informerte er den Vereinsvorstand daüber. Hauptberuflich ist Jan Kistenmacher Offizier. Im Dienstgrad eines Fregattenkapitäns ist er derzeit noch im Bundesministerium der Verteidigung in Berlin tätig. Neben Auslandseinsätzen gehören auch Versetzungen zu Kistenmachers Berufsbild.

In Bildern: Die Trainer des FSV 63 Luckenwalde seit 1997

Klaus Kornmüller (Trainer des FSV 63 Luckenwalde von 1997 bis 2001). Zur Galerie
Klaus Kornmüller (Trainer des FSV 63 Luckenwalde von 1997 bis 2001). © Frank Neßler

„Für mich steht zum Saisonende eine Zeit der Neuorientierung an", wird Kistenmacher auf der Homepage des FSV zitiert, "ich freue mich auf eine neue berufliche Herausforderung bei der Bundeswehr. Außerdem ist es an der Zeit, meiner Familie etwas zurückzugeben, die mich Zuhause an der 300 Kilometer entfernten Ostsee in dann drei erfolgreichen Jahren als Cheftrainer des FSV 63 Luckenwalde enorm unterstützt hat. Ohne diesen starken Rückhalt wäre mein Engagement im Fußballsport in der Kreisstadt des Landkreises Teltow-Fläming gar nicht möglich gewesen".



Der 47-Jährige fügt an: "Nach dem glanzlosen Abstieg aus der Regionalliga mit nur neun Punkten in der Saison 2017/18 bin ich im Sommer 2018 beim FSV 63 angetreten, um in der Oberliga mit einem neuen Konzept und einer neuen Mannschaft eine Art Neustart zu wagen. Rückblickend betrachtet war das sehr erfolgreich. Nach Platz zwei im ersten Jahr folgte im zweiten Jahr die Meisterschaft unter Corona-Bedingungen und damit der erneute Aufstieg in die NOFV Regionalliga Nordost. Diesen erfolgreichen Weg möchte ich nun im Sommer mit dem Klassenerhalt abrunden und dann den Staffelstab an meinen Nachfolger weitergeben.“

Die Vereinsverantwortlichen bedauern die Entscheidung des Cheftrainers sehr. Sie können diese jedoch nachvollziehen und haben sich bereits auf einen Nachfolger verständigen können Mit dem Trainer der A-Junioren des FSV 63, Michael Braune, wird das Amt vereinsintern neu besetzt. „Wichtig war uns, dass „der Neue“ die Regionalliga kennt, die nötige Lizenz mitbringt und zum Verein passt. Nach reiflicher Überlegung haben wir uns für unseren U19-Trainer Michael Braune entschieden“, so Vereinspräsident Dirk Heinze.

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