29. Mai 2019 / 22:50 Uhr

Arsenal und Özil deklassiert: Chelsea siegt deutlich im Finale der Europa League

Arsenal und Özil deklassiert: Chelsea siegt deutlich im Finale der Europa League

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
So sehen Europa-League-Sieger aus - der FC Chelsea holt sich zum zweiten Mal nach 2013 den Titel.
So sehen Europa-League-Sieger aus - der FC Chelsea holt sich zum zweiten Mal nach 2013 den Titel. © imago images / VI Images
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Der FC Arsenal konnte das Finale der Europa League nicht für sich entscheiden: Ohne die deutschen Nationalspieler Bernd Leno und Shkodran Mustafi enttäuschten die "Gunners" um einen schwachen Mesut Özil im Londoner Duell mit dem FC Chelsea, der sich zum zweiten Mal nach 2013 den Titel in der Europa League sichert.

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Der FC Chelsea hat das wichtigste Londoner Derby der Saison für sich entschieden. Im Finale der Europa League bezwangen die "Blues" von Trainer Maurizio Sarri den FC Arsenal vor enttäuschender Kulisse im Nationalstadion von Baku in Aserbaidschan mit 4:1 (0:0) und sicherten sich damit nach zum zweiten Mal nach 2013 den Titel im kleineren europäischen Wettbewerb. Die Tore des sechsmaligen englischen Meisters erzielten der frühere Arsenal-Star Olivier Giroud, Pedro sowie Eden Hazard per Doppelpack in seinem möglicherweise letzten Spiel für Chelsea. Der kurz zuvor eingewechselte Alex Iwobi konnte zwischenzeitlich verkürzen.

"Ich bin sehr glücklich, es war ein sehr gutes Spiel von uns", sagte der frühere Barcelona-Profi Pedro nach dem Spiel bei Nitro. "Arsenal hatte auch gute Chancen, Tore zu erzielen, deshalb haben wir den Sieg wohl auch verdient." Eden Hazard, der zwei Tore erzielte, nannte Pedro "den Besten". Hazard betonte, "dass es ein Super-Gefühl" sei, so ein Tor zu erzielen. "Ich liebe Chelsea, Chelsea ist Teil meines Lebens und meine Familie", sagte Hazard, der nach sieben Jahren in London vor einem Transfer zu Real Madrid steht.

Internationale Pressestimmen: Chelsea "fulminant" im Finale der Europa League

Der FC Chelsea hat das Finale der Europa League beherrscht und den FC Arsenal klar besiegt. In der internationalen Presse gibt es viel Lob, aber es wurden auch kritische Töne laut - wegen dem Final-Spielort in Baku. Zur Galerie
Der FC Chelsea hat das Finale der Europa League beherrscht und den FC Arsenal klar besiegt. In der internationalen Presse gibt es viel Lob, aber es wurden auch kritische Töne laut - wegen dem Final-Spielort in Baku. ©
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Trotz einer Gala von Hazard mit zwei Toren und einer Vorlage war auch Olivier Giroud überragend. Der Franzose köpfte nach einer weitgehend ereignislosen ersten Halbzeit mit schwacher Atmosphäre gegen seinen Ex-Verein (2012 bis 2018) eine halbhohe Flanke von Linksverteidiger Emerson Palmeri in der 49. Minute zum 1:0 in die Maschen. Cech, mit dem der Weltmeister zwischen 2015 und 2018 zusammengespielt hatte, war geschlagen. Giroud ist übrigens ein echter Europa-League-Spezialist: Der Treffer war bereits sein elfter in der laufenden Saison. Zum Vergleich: In der Premier League schoss er lediglich zwei Treffer.

Giroud und Hazard überragen beim FC Chelsea - Özil schwach

Arsenal vermochte es nicht, auf den Rückschlag eine Antwort zu geben. Chelseas Führung hatte sich angedeutet, nach einer Anfangsphase mit Feldvorteilen für die "Gunners" war Chelsea, das im Halbfinale Eintracht Frankfurt bezwungen hatte, gegen Ende des ersten Durchgangs besser ins Spiel gefunden.

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Erst nach der Pause konnte das Team diese Vorteile in Treffer ummünzen. Die Führung baute Pedro aus. Der Spanier wurde von Hazard in Szene gesetzt und schoss den Ball satt mit links ins Tor - 2:0. Und nur vier Minuten später war plötzlich alles klar: Maitland-Niles foulte Giroud elfmeterreif. Hazard schoss den Elfmeter und traf zum 3:0.

Arsenal war geschlagen - auch wenn Alex Iwobi (69.) nur drei Minuten nach seiner Einwechslung verkürzte. Denn Chelsea hatte mit Hazard und Giroud die überzeugenderen Offensivstars, während Mesut Özil (der gegen Jugendspieler Joe Willock sogar ausgewechselt wurde) und der Ex-Dortmunder Pierre-Emerick Aubameyang enttäuschten. Nach überragendem Zuspiel von Giroud vollendete Hazard einen starken Chelsea-Konter zum 4:1 - die Messe war gelesen.

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Im ersten Finale der neuen UEFA Europa League am 12. Mai 2010 in Hamburg gewann Atlético Madrid nach Verlängerung 2:1 gegen den FC Fulham. Zur Galerie
Im ersten Finale der neuen UEFA Europa League am 12. Mai 2010 in Hamburg gewann Atlético Madrid nach Verlängerung 2:1 gegen den FC Fulham. ©

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