26. Dezember 2020 / 23:53 Uhr

Chelsea-Trainer Lampard erklärt: Deshalb habe ich Werner gegen Arsenal zur Halbzeit ausgewechselt

Chelsea-Trainer Lampard erklärt: Deshalb habe ich Werner gegen Arsenal zur Halbzeit ausgewechselt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Hat gegen den FC Arsenal kein gutes Spiel gemacht und muss nun mit Kritik von Trainer Frank Lampard (kleines Foto) leben: Timo Werner.
Hat gegen den FC Arsenal kein gutes Spiel gemacht und muss nun mit Kritik von Trainer Frank Lampard (kleines Foto) leben: Timo Werner. © Getty Images (Archiv)
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Timo Werner steckt beim FC Chelsea in der Krise: Der deutsche Nationalspieler ist nach der 1:3-Niederlage gegen den FC Arsenal seit nunmehr zehn Pflichtspielen ohne Torerfolg. Im Derby wurde der Ex-Leipziger von Trainer Frank Lampard zur Pause ausgewechselt. Im britischen TV erklärte der Coach seine Entscheidung.

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Drei Niederlagen in den letzten fünf Spielen - inklusive meist blutleeren Vorstellung im Derby gegen den FC Arsenal (1:3) am Boxing Day: Der einstige Liverpool-Verfolger FC Chelsea stürzt in der Premier League immer weiter ab. Nach den Spielen vom zweiten Weihnachtsfeiertag belegt das Team von Trainer Frank Lampard nur noch Platz sieben in der Tabelle, hinter Überraschungsteam Aston Villa. Die Blues stecken in der Krise und mit ihnen einer ihrer deutscher Sommer-Neuzugänge: Timo Werner hat seit zehn Pflichtspielen nicht mehr für die Londoner getroffen, gegen Arsenal musste er zur Halbzeit runter - nicht etwa aus Verletzungsgründen, wie ein angefressener Lampard nach dem Ende des Derbys bei der BBC erklärte.

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Der Coach wechselte seinen 53-Millionen-Euro-Transfer (von RB Leipzig) allein aufgrund dessen schwacher Leistung aus: "Heute hat uns Timo mit und ohne Ball nicht genug gegeben", monierte Lampard - und kündigte ein Gespräch mit Werner, der zuletzt am 7. November beim 4:1-Sieg in der Liga gegen Sheffield United traf, an. Gleichzeitig meinte die Chelsea-Legende: "Ich hätte noch mehr Wechsel vornehmen können." Neben dem Ex-Leipziger wechselte Lampard auch Mateo Kovacic aus. Für ihn und Werner kamen Ex-Bayern-Flirt Callum Hudson-Odoi und Jorginho ins Spiel. Beide konnten die Niederlage nicht mehr abwenden - ebenso wenig wie der erst in der 74. Minute eingewechselte DFB-Star Kai Havertz.

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Generell war Lampard mit der Leistung seiner Mannschaft nicht einverstanden: "In der ersten Halbzeit waren wir sehr schlecht", meckerte der Blues-Trainer und zählte die Mängel seines Teams auf: "Sprints, Pressing, Passgeschwindigkeit" - die "Basics" hätten seinen Spielern gefehlt. "Dir darf in der Premier League einfach nicht die Energie und die Gier fehlen, doch das tat es uns." Für Lampard hatten seine Spieler ein Kopf-Problem: "Du kannst dich so gut vorbereiten wie du willst, aber wenn du so auftrittst, geht es um eine andere Sache. Das ist der Kopf", meckerte der Champions-League-Sieger von 2012.

Lampard muss seine Elf schnell wieder in Schwung bringen. Schon am Montag - und damit direkt zwei Tage nach der Derby-Pleite - steht das nächste Premier-League-Spiel an: Ein Heimspiel gegen den direkten Konkurrenten Aston Villa.