27. Februar 2019 / 20:37 Uhr

Wechsel-Eklat: So geht Chelsea-Trainer Sarri gegen Tottenham mit Kepa um

Wechsel-Eklat: So geht Chelsea-Trainer Sarri gegen Tottenham mit Kepa um

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kepa Arrizabalaga sitzt beim Chelsea-Spiel gegen Tottenham nur auf der Bank.
Kepa Arrizabalaga sitzt beim Chelsea-Spiel gegen Tottenham nur auf der Bank. © imago/Sportimage
Anzeige

Im wichtigen Premier-League-Spitzenspiel gegen Tottenham Hotspur greift Chelsea-Trainer Maurizio Sarri hart durch - nach dem Eklat beim Carabao-Cup-Finale sitzt Skandal-Torwart Kepa Arrizabalaga in der Premier League nur auf der Bank.

Anzeige

Es war einer der größten Fußball-Aufreger der jüngeren Vergangenheit: In den letzten Minuten der Verlängerung des Carabao-Cup-Endspiels zwischen dem, FC Chelsea und ManCity (die Citizens siegten im Elfmeterschießen) sperrte sich Chelsea-Torwart Kepa Arrizabalaga mit aller Macht gegen seine Auswechslung - obwohl der Schlussmann ganz offensichtlich einen Krampf hatte. Mit diesem Verhalten machte er seinen angeschlagenen Trainer Maurizio Sarri fuchsteufelswild. Und die halbe Fußballwelt noch dazu.

Anzeige

Drei Tage, etliche Diskussionen und eine Strafzahlung später musste Sarri nun entscheiden, wie er mit Kepa umgeht. Am Mittwochabend treten die "Blues" zum schwierigen Spiel gegen Tottenham Hotspur an (21 Uhr/DAZN) und wollen mit einem Sieg ihre Chancen auf die Champions-League-Qualifikation. Wird Kepa spielen oder nicht? Darüber waren im Netz hitzige Diskussionen entbrannt. Sarri selbst wollte sich zunächst nicht festlegen, sprach unter anderem "von einem Missverständnis" - so blieb lange offen, ob der Spanier, immerhin teuerster Torhüter der Welt, tatsächlich spielen wird.

Diese Deutschen spielen in der Premier League

Leroy Sané, Moritz Leitner und Mesut Özil gehören zum deutschen Premier-League-Kontingent. Doch welche ihrer Landsleute sind noch in Englands Oberhaus am Ball? Zur Galerie
Leroy Sané, Moritz Leitner und Mesut Özil gehören zum deutschen Premier-League-Kontingent. Doch welche ihrer Landsleute sind noch in Englands Oberhaus am Ball? ©

Kepa sitzt gegen Tottenham auf der Chelsea-Bank

Diese Frage beantwortete Sarri am Mittwoch mit einem Nein. Im Tor gegen die Spurs steht nach den beschwichtigenden Aussagen der vergangenen Tage ein wenig überraschend Routinier Willy Caballero, der schon im Pokalfinale gegen den späteren Sieger ManCity (seinen Ex-Klub) für das Elfmeterschießen eingewechselt werden sollte. Der Argentinier spielt seit 2017 für die Londoner, kam in dieser Saison bislang sieben Mal zum Einsatz.

Mehr zum Kepa-Eklat

Zuvor war der 37-Jährige drei Jahre lang für Manchester City aktiv. In der Premier League spielte Caballero bisher 26 Mal, dabei kassierte er 26 Gegentore - ein guter Wert. Falls Caballero sich verletzt (und dann auch vom Platz geht), hat Sarri Kepa immerhin auf die Bank gesetzt.