14. September 2020 / 13:57 Uhr

Chelsea-Trainer Lampard: Klopp-Sticheleien über Transferoffensive "leicht amüsant"

Chelsea-Trainer Lampard: Klopp-Sticheleien über Transferoffensive "leicht amüsant"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Thiago Silva, Timo Werner, Kai Havertz: Nur drei der Stars, die Chelsea-Trainer Frank Lampard (r.) verpflichten durfte. Das gefiel Liverpools Coach Jürgen Klopp nicht.
Thiago Silva, Timo Werner, Kai Havertz: Nur drei der Stars, die Chelsea-Trainer Frank Lampard (r.) verpflichten durfte. Das gefiel Liverpools Coach Jürgen Klopp nicht. © imago images/PA Images/Getty
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Frank Lampard hat gelassen auf die Sticheleien seines Liverpooler Trainer-Kollegen Jürgen Klopp reagiert. Der Deutsche hatte erklärt, die Reds hätten anders als der FC Chelsea nicht die finanziellen Mittel, eine Transferoffensive zu stemmen, wie sie die Londoner gerade hinter sich gebracht haben.

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Chelsea-Coach Frank Lampard hat gelassen auf Aussagen seines Liverpooler Trainer-Kollegen Jürgen Klopp zur jüngsten Transferoffensive seines Klubs reagiert. „Ich war nicht verärgert darüber“, sagte Lampard, „ich fand es leicht amüsant.“ Die Blues hatten sich im Sommer für rund 250 Millionen Euro verstärkt, unter anderem mit den deutschen Nationalspielern Timo Werner und Kai Havertz. Daraufhin hatte Klopp gesagt, der FC Liverpool sei „ein anderer Verein“ und könne sich insbesondere in der wirtschaftlich unsicheren Corona-Zeit nicht „auf einmal verhalten wie Chelsea“.

Der englische Meister aus Liverpool hatte im vergangenen Sommer zwei Spieler verpflichtet, in diesem Sommer nur einen - den Griechen Kostas Tsimikas für geschätzte 13 Millionen Euro. Lampard betonte, es ergebe keinen Sinn nachzurechnen, er erinnerte allerdings an die Einkäufe der Reds in den Vorjahren. „Wenn man die Liverpool-Spieler durchgeht - Van Dijk, Alisson, Fabinho, Keita, Mané, Salah“, sagte der Chelsea-Trainer, „herausragende Spieler, die zu einem sehr hohen Preis kamen.“

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Der 42-Jährige verwies außerdem auf die Transfersperre, die im vergangenen Jahr für den FC Chelsea galt. „Wir hatten die Sperre hinter uns und mussten uns darum kümmern, die Situation zu verbessern. Diesen Sommer haben wir Geld für Spieler ausgegeben, und jetzt müssen wir erstmal hart arbeiten“, rechtfertigte sich Lampard. „Wir müssen uns nicht zu sehr auf das konzentrieren, was andere Mannschaften, Trainer, Fans, Radio und Medien sagen.“