13. Dezember 2019 / 07:42 Uhr

Chemie Böhlen misst sich mit dem SV Ostrau

Chemie Böhlen misst sich mit dem SV Ostrau

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild.
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Vor dem Weihnachtsfest wird noch einmal gekickt. Im Muldental stehen verschiedene Nachholer auf dem Programm. Neben Böhlen und Ostrau müssen auch Thierbach und Pegau ran.

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Nicht nur die kickenden Profis, sondern auch einige Fußball-Amateure sind kurz vor Weihnachten noch im Punktspieleinsatz. In der hiesigen 8. und 9. Liga wird am kommenden dritten Adventswochenende Versäumtes nachgeholt.

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So treffen in der Kreisoberliga am Samstag um 13 Uhr der SV Chemie Böhlen (10.) und der SV Ostrau (4.) in einem Duell aus Runde 7 aufeinander. Ort des Geschehens ist der im Oktober eingeweihte Kunstrasenplatz in Liebertwolkwitz. Die Pleißestädter hatten damals das Eröffnungsmatch gegen den heimischen Landesklasse-Vertreter bestritten und sich dafür als kleines Dankeschön zwei Bonuspartien auf dem neuen Geläuf „erarbeitet“. Die erste wird nun eingelöst, um einen erneuten Ausfall zu vermeiden, beziehungsweise dem Rasen an der Jahnbaude die notwendige Regeneration zu verschaffen.

Böhlens Mannschaft kann sich allerdings nicht schonen, denn die 1:6-Schlappe vorige Woche in Döbeln schreit nach Wiedergutmachung. Zumal die Chemiker gegen die Ostrauer nun bereits achtmal hintereinander nicht gewinnen konnten. Einschließlich der 2:5-Auswärtsniederlage nach Verlängerung Anfang September im Pokal. Jedoch reisen die Jahnataler selbst nicht gerade mit breiter Brust auf das Sportgelände an der Prager Straße vor den Toren Leipzigs.

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Sechs Begegnungen ohne Erfolg

Der Ex-Spitzenreiter wartet bereits seit sechs Begegnungen auf einen vollen Erfolg, unterlag zuletzt in Roßwein mit 1:3. Andererseits kann der SVO mit lediglich 17 Gegentreffern auf die stabilste Defensivabteilung in der Staffel zurückgreifen.

Der Böhlener Spielertrainer Toni Röder setzt dennoch auf Attacke, hat das Spiel in Döbeln aber noch nicht abgehakt: „Ich bin immer noch sauer, dafür sitzt der Stachel zu tief. So ein Auftritt ist in keinster Weise akzeptabel, egal gegen wen. Ich erwarte von der Truppe eine Wende um 180 Grad. Dass es bei Ostrau in jüngster Zeit auch nicht rund lief, ist für mich völlig unwichtig.“ In personeller Hinsicht gibt es noch einige Fragezeichen, die eine oder andere Veränderung liegt nahe.

Eine halbe Stunde später stehen sich in der Kreisliga A-West der Thierbacher SV (6.) und Tabellenführer TuS Pegau in einer vom 11. Spieltag stammenden Partie gegenüber, wobei das Heimrecht kurzerhand getauscht wurde. Beide Teams kreuzen aufgrund von drei Siegen in Folge mit reichlich Rückenwind die Klingen. Der TSV 59 ist bekanntlich auf seinem kleinen Platz stets mit Vorsicht zu genießen und würde dem frisch gebackenen Herbstmeister zu gerne ein Bein stellen. Für die Elsterstädter ist die Aussicht verlockend, mit vier Zählen Vorsprung in die Winterpause zu gehen. Man darf gespannt sein, wer wen in die Flucht schlägt.