13. Februar 2020 / 14:13 Uhr

Chemie Böhlen und Blau-Weiß Deutzen starten früher ins neue Spieljahr

Chemie Böhlen und Blau-Weiß Deutzen starten früher ins neue Spieljahr

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Gleich vier Teams schnüren ihre Fußballschuhe früher als der Rest der Liga. © dpa
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Vier Mannschaften der Fußball-Kreisoberliga der Männer legen einen Frühstart ins neue Punktspieljahr hin und wollen dementsprechend einen Fehlstart vermeiden. Weil es Versäumtes abzuarbeiten gilt, gehen am Samstag um 14 Uhr zwei äußerst interessante Nachhol-Begegnungen über die Bühne.

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So stehen sich im Stadion an der Jahnbaude der SV Chemie Böhlen (10.) und der VfB Leisnig (13.) in einer aus Runde 14 stammenden Partie gegenüber, welche beim ersten Versuch wegen widriger Bodenverhältnisse abgesagt werden musste. Für beide Teams geht es nach einer intensiven Aufwärmung mit Trainingslagern im Harz sowie zahlreichen Testspielen darum, sofort in Schwung zu kommen und fleißig Zähler zu sammeln. Denn der Tabellenkeller soll im Frühling weder für die Grün-Weißen noch für die Rot-Weißen Aufenthaltsort werden.

Chemies Spielertrainer Toni Röder legt nach bislang drei Gegentreffern pro Spiel besonderen Wert auf eine solide Defensivleistung und eine bessere Chancen-Verwertung: „Schließlich wollen wir einen erfolgreichen Auftakt ins neue Jahr hinlegen und nicht an das alte anknüpfen. Allerdings bin ich mit der Vorbereitungsphase und insbesondere dem jüngsten Spiel gegen Räpitz nicht so recht zufrieden. Da war zu viel Schatten neben dem Licht. Alle müssen aufwachen und auf ihre eigene Leistung schauen. 110 Prozent sind gefragt, es gibt keine Ausreden.“ Röder rechnet mit tief stehenden und auf Konter lauernden Leisnigern. Personell gebe es wegen leichterer Verletzungen noch einige Fragezeichen, Marcel Schoppa habe zudem aus persönlichen Gründen aufgehört. Der Rasen sei nach jetzigem Stand bespielbar.

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Zur gleichen Zeit stehen sich in der Glück-Auf-Sportstätte der SV Blau-Weiß Deutzen (11.) und der SV Klinga-Ammelshain (5.) in ihrem Premieren-Duell gegenüber. Das Match vom 10. Spieltag - welches Anfang November wegen personellen Engpässen bei den Muldentalern verschoben wurde - soll hüben wie drüben der gelungene Einstieg in eine möglichst sorgenfreie zweite Halbserie werden. Dafür wurde in den vergangenen Wochen reichlich geschwitzt. Der Deutzener Coach Rolf Tröger hat vor dem Auftakt klare Vorstellungen hinsichtlich des Auftretens seiner Schützlinge: „ Dem Gegner zeigen, wer Herr im Haus ist und auf gar keinen Fall verlieren. Wobei ein Dreier natürlich eine feine Sache wäre. Doch auch wir müssen erst einmal schauen, auf welchem Niveau wir bereits sind.“

Zu den Platzbedingungen und der personellen Situation äußert sich Tröger wie folgt: „Der Zustand unseres Rasens ist momentan nicht ideal, zum Walzen dürfte er zu weich sein. Wenn größere Niederschläge ausbleiben, sollte der Austragung des Matches jedoch nichts im Wege stehen. Mit Sandy Eisert, Peter Neumann (beide privat) und Kevin Kunath (krank) fehlen uns leider wichtige Offensivkräfte.“

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