29. Juli 2019 / 13:39 Uhr

Chemie-Coach Miroslav Jagatic schwört auf Kombination aus Leutzscher Tugenden und Technik

Chemie-Coach Miroslav Jagatic schwört auf Kombination aus Leutzscher Tugenden und Technik

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Das Leutzscher Trainerduo Christian Sobottka und Miroslav Jagatic wird ihre Jungs gut auf den nächsten Gegner Viktoria Berlin einstellen. © Christian Donner
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Nach dem verheißungsvollen Auftakt bei Aufstiegsfavorit Wacker Nordhausen (0:0) wartet am Mittwoch mit dem FC Viktoria 1889 Berlin schon der nächste Brocken auf den Regionalliga-Aufsteiger aus Leutzsch. 

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Leipzig. Der Auftakt zur Regionalliga-Rückkehr ist den Fußballern von Chemie Leipzig mit dem 0:0 beim Aufstiegsanwärter Wacker Nordhausen am Sonnabend gelungen. Nur vier Tage später wartet am Mittwoch, 18 Uhr, mit Viktoria 1889 Berlin schon der nächste dicke Brocken. Den Jungs aus Berlin-Lichterfelde trauen in dieser Saison gleichfalls viele Experten den Sprung in die 3. Liga zu. Chemie-Trainer Miroslav Jagatic ist ja selbst Berliner und kennt die Gäste ziemlich gut. „Die haben spielerische Qualität, sind am Ball wie die meisten Hauptstadtteams sehr gut“, urteilt Jagatic.

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Wiederaufsteiger BSG Chemie erreichte bei Aufstiegs-Anwärter FSV Wacker Nordhausen ein respektables 0:0 und dadurch den ersten Punkt im Klassenkampf der Regionalliga Nordost. Zur Galerie
Wiederaufsteiger BSG Chemie erreichte bei Aufstiegs-Anwärter FSV Wacker Nordhausen ein respektables 0:0 und dadurch den ersten Punkt im Klassenkampf der Regionalliga Nordost. ©
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Viktoria bezwang zum Start gleich mal Rot-Weiß Erfurt mit 2:0. Die beiden Torschützen haben nicht nur interessante Namen, sondern feierten vor wenigen Tagen erst ihren 20. Geburtstag. Mc Moordy Hüther und Rudolf Dovny Ndualu sind also sehr jung. Die Leutzscher werden trotzdem nicht nur auf diese talentierten Youngster achten müssen.

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Auf die Leistung beim torlosen Remis in Nordhausen könne man aufbauen, sagt Jagatic. „Wir haben da unsere Hausaufgaben gemacht, unser Plan ist aufgegangen. Dabei haben wir nicht nur verteidigt, sondern auch gut umgeschaltet.“ Gegen Viktoria werde es aber ein ganz anderes Spiel, erwartet der Chemie-Coach. „Wir müssen einen guten Dreiklang von Einstellung, Physis und Technik finden, von allem ein bisschen, dann wird es ein spannendes Spiel“, prophezeit er. Wichtig seien im ersten Heimspiel erneut Disziplin und taktische Ordnung.

Beides stimmte in Nordhausen. Ob Jagatic nun gegen die Berliner deshalb mit der gleichen Aufstellung beginnen wird, lässt er dennoch offen, da die Konstellation daheim doch anders ist. „Mal sehen, mit welcher Grundordnung wir es angehen“, sagt der Trainer noch grübelnd. Vielleicht auch, um den Gästen nicht zu viele Informationen preiszugeben. Von den verletzten Leipzigern wird bis zum Mittwochabend wohl keiner im Aufgebot auftauchen, auch der gebürtige Berliner in den grün-weißen Reihen, Kai Druschky, ist noch nicht richtig fit.

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