08. Februar 2020 / 16:34 Uhr

Chemie Leipzig trennt sich von Schlusslicht Bischofswerda 0:0

Chemie Leipzig trennt sich von Schlusslicht Bischofswerda 0:0

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Die BSG Chemie (grün) kann sich gegen den Tabellenletzten aus Bischofswerda zwar Chancenvorteile erspielen, doch keine Möglichkeit nutzen.
Die BSG Chemie (grün) kann sich gegen den Tabellenletzten aus Bischofswerda zwar Chancenvorteile erspielen, doch keine Möglichkeit nutzen. © Christian Donner
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Die Grün-Weißen wirken im aktuellen Regionalligaspiel gegen „Schiebock“ zu harmlos und lassen zwei wertvolle Zähler im Klassenkampf liegen.

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Leipzig. Die BSG Chemie Leipzig hat sich in der Regionalliga vom Tabellenletzten Bischofswerdaer FV 0:0 getrennt. In einer spielerisch beiderseits schwachen Begegnung hatten die Leipziger vor 2853 Zuschauern zumindest nach Torchancen klare Vorteile. Doch keine der Möglichkeiten wurde genutzt. Vor der Pause besaß allein Tommy Kind drei Möglichkeiten: Eine Kopfballverlängerung nach Einwurf verfehlte knapp ihr Ziel (19. min). Wenig später hatte er nach Vorarbeit von Daniel Heinze und Alexander Bury Pech, dass sein Schlenzer knapp am Dreiangel vorbeistrich (23. min). Zwei Minuten später köpfte er aus Nahdistanz vorbei.

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Die grün-weißen Fußballer der BSG Chemie können im Regionalligaspiel gegen den Bischofswerdaer FV ihre Chancen nicht nutzen und spielen schlussendlich 0:0. Zur Galerie
Die grün-weißen Fußballer der BSG Chemie können im Regionalligaspiel gegen den Bischofswerdaer FV ihre Chancen nicht nutzen und spielen schlussendlich 0:0. © Christian Donner

In der 32. Minute schossen die robusten aber noch harmloseren Gäste zum ersten Mal aufs Tor, jedoch ohne wirklich gefährlich zu werden. Die vorletzte Chance der ersten Halbzeit vergab Florian Kirstein, der allein vor Torwart Mika Schneider scheiterte. Kurz darauf verfehlte wiederum Kind den Kasten nach guter Finte.

Schiebock freut sich über einen Punkt

Im zweiten Spielabschnitt versuchte Chemie, mehr Druck aufzubauen, rückte jedoch oft zu zaghaft in die Offensive auf. Dennoch ergaben sich weitere Möglichkeiten, aber weder Karau (49. min) oder die eingewechselten Max Kessler (72. min, 90. min) und Florian Schmidt (87. min/Pfosten) hatten das erforderliche Schussglück. Erwähnenswert war noch auf jeder Seite eine elfmeterreife Situation. Doch selbst in der Nachspielzeit kam es nicht mehr zu brisanten Szenen. Für die tapfer verteidigenden aber spielerisch bescheidenen Oberlausitzer war es erst das dritte Spiel ohne Gegentor.

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Chemie-Trainer Miroslav Jagatic urteilte: „Gegenüber dem Babelsberg-Spiel war das eine Verbesserung. In der ersten Halbzeit hatten wir den Gegner im Griff, haben das Ding aber nicht reingemacht, obwohl wir uns Torchancen erarbeiteten. Unsere Abschlüsse wie auch der Pfostenschuss passten zu dem Tag, wir haben uns einfach nicht belohnt, die Situationen im letzten Drittel nicht immer gut gelöst. Aber morgen geht es weiter, da wird wieder trainiert.“

Gäste-Coach Erik Schmidt sagte: „Es war ein spannendes Spiel, vor allem in der ersten halben Stunde hat Chemie ziemlichen Druck aufgebaut, war insgesamt überlegen, hat aber die Chancen nicht genutzt. Bei dem Pfostenschuss hatten wir auch Glück. Meine junge Mannschaft hat trotz der vielen Ausfälle alles reingeworfen. Wir freuen uns über den Punkt.“