04. November 2016 / 14:24 Uhr

Chemie Leipzig reist nach Brandenburg – knallharter November

Chemie Leipzig reist nach Brandenburg – knallharter November

Matthias Puppe
Leipziger Volkszeitung
Spielen als Aufsteiger eine beeindruckende erste Oberliga-Saison: Die Spieler der BSG Chemie Leipzig.
Spielen als Aufsteiger eine beeindruckende erste Oberliga-Saison: Die Spieler der BSG Chemie Leipzig. © Christian Modla
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Die kommenden gut zwei Wochen haben es für die Leutzscher wahrlich in sich.

Leipzig. Nach der Doppelbelastung zuletzt steht der BSG Chemie Leipzig ein knallharter November bevor. Innerhalb von nicht einmal einer Woche treten die Leutzscher im Alfred-Kunze-Sportpark zum brisanten Pokalderby gegen Lok Leipzig (13.11.) und zu den Spitzenspielen gegen Germania Halberstadt (16.11.) sowie Merseburg 99 (19.11.) an. Keine Frage, das Team von Dietmar Demuth wird bis an die Grenzen gehen müssen, um bestehen zu können. In Leutzsch ist man das aber ohnehin gewohnt, schließlich gehört unermüdlicher Willen zur Vereinsphilosophie.

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Der Auftritt der BSG Chemie an diesem Samstag beim Brandenburger SC Süd ist dabei nicht nur Generalprobe. Chemie will an der Havel auch die knappe Niederlage gegen ziemlich nickelige Inter-Kicker am vergangenen Montag vergessen lassen. „Nach einer starken Phase muss man diese knappe Niederlage einfach wegstecken. Es war doch auch klar, dass wir als Aufsteiger nicht durch die Liga marschieren werden. Zumal das schon zuletzt ein Hammerprogramm für uns war, wir einen kleinen Kader haben“, sagte Demuth am Freitag mit Verweis auf die beiden Partien gegen Bernburg und International.

Demuth warnt vor dem Brandenburger SC

Unter der Woche hätten sich die Seinen nun aber regeneriert und mit Fehleranalyse beschäftigt: „Es gibt immer ein paar Dinge zu verbessern, wir arbeiten permanent daran“, so der 61-Jährige Fußballlehrer. Demuth warnt davor, die Brandenburger angesichts ihres aktuell nur zehnten Tabellenplatzes auf die leichte Schulter zu nehmen. „Wie bei allen Mannschaften in der Liga wird es nicht leicht, wir hatten ja auch in Bernburg erst Probleme – auch wenn es dann hintern raus sehr gut lief“, sagte Demuth. Zumal der Leutzscher Gegner zuletzt ein 4:1 gegen den VfL Halle feiern konnte und dem Spitzenteam Einheit Rudolstadt auf eigenem Platz ein Unentschieden abringen konnte.

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Nicht zuletzt wird das Spiel beim Brandenburger SC – auf dessen Rasen u.a. Ex-Nationalspieler Steffen Freund und der mutmaßlich von der Stasi ermordete Lutz Eigendorf das Kicken erlernten – auch wieder eine Frage der Konzentration für die Grün-Weißen, die auf das Stadtderby nächste Woche gegen Lok Leipzig brennen. „Wir haben jetzt erstmal noch ein Punktspiel. Ab nächsten Montag beschäftigen wir uns dann alle nur noch mit dem Derby. Und mit den schweren Spielen gegen Halberstadt und Merseburg danach“, so der Leutzscher Trainer.

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