01. September 2014 / 17:28 Uhr

Chemie Leipzig trauert um Aufsichtrat Harald Fuchs

Chemie Leipzig trauert um Aufsichtrat Harald Fuchs

Matthias Puppe
SPORTBUZZER-Nutzer
Harald Fuchs im Februar 2014. USER-BEITRAG
Harald Fuchs im Februar 2014. © Matthias Puppe Archivfoto)
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Wie der Verein mitteilte, starb der 61-Jährige am Sonntag nach schwerer Krankheit.

Leipzig. Harald Fuchs, langjähriger Aufsichtratsvorsitzender der BSG Chemie Leipzig, ist tot. Wie der Verein mitteilte, starb der 61-Jährige am Sonntag nach schwerer Krankheit. Der studierte Betriebswirt und Psychologe hinterlässt unter anderem vier Kinder und vier Enkelkinder.

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Fuchs war seit 1967 Fan der BSG Chemie, engagierte sich bereits in den 1970er Jahren als förderndes Vereinsmitglied. Nach der Wende und der Umbenennung der Betriebssportgemeinschaft in FC Sachsen kehrte er den Grün-Weißen aufgrund „des zunehmenden Anteils von Männern mit Goldketten“ den Rücken. Nach dem Neustart der BSG Chemie Leipzig 2008 in der Kreisklasse kam Fuchs zu den Grün-Weißen zurück.

Der gebürtige Gohliser wurde in den Aufsichtsrat gewählt, engagierte sich hier bei der Finanzprüfung und hielt engen Kontakt zu sozialen Trägern. Den letzten Aufstieg der BSG Chemie Leipzig im Frühsommer dieses Jahres feiert Harald Fuchs noch im Krankenbett. Am Sonntag, an seinem 61. Geburtstag, erlag er seiner langen Krankheit.

„Mit Harald verlieren wir einen wunderbaren Menschen, für den Freundschaft, Solidarität und Offenherzigkeit die obersten Gebote waren. Für die BSG Chemie Leipzig, an die er sein Herz bereits in früher Kindheit verlor, stand er stets voller Tatendrang, Enthusiasmus und Kampfgeist ein. Vieles kann ersetzt werden, nicht aber ein Mensch wie Harald“, heißt es in einer Mitteilung des Vereins.

Neben seiner ehrenamtlichen Tätigkeit für Chemie Leipzig arbeitete Harald Fuchs zuletzt als Psychotherapeut. Zuvor war er elf Jahre lang Geschäftsführer des Jugendhilfe-Vereins „Rabe“, lehrte drei Jahre lang als Dozent an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur (HTWK) in Leipzig und war Mitglied im Jugendhilfeausschuss der Messestadt.