07. Juni 2019 / 16:05 Uhr

Chemie Leipzig verabschiedet sich ohne fünf Spieler

Chemie Leipzig verabschiedet sich ohne fünf Spieler

Uwe Köster / Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
Miroslav Jagatic will trotz einiger Ausfälle die Aufstiegssaison mit einem Sieg abschließen.
Miroslav Jagatic will trotz einiger Ausfälle die Aufstiegssaison mit einem Sieg abschließen. © Christian Modla
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Am letzten Oberliga-Spieltag am Sonntag muss der Meister in Gera ran. International Leipzig empfängt Krieschow und kann noch Dritter werden.

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Leipzig. Die Ansage ist eindeutig: „Wir wollen ungeschlagen bleiben!“, sagt Miroslav Jagatic. Der Trainer des feststehenden Oberliga-Meisters und Regionalliga-Aufsteigers Chemie Leipzig hat die undankbare Aufgabe, seine Schützlinge für das letzte Punktspiel beim Tabellen-Elften und freiwilligen Absteigers Wismut Gera zu motivieren. „Für beide geht um nichts mehr, da kann es durchaus ein munteres Spiel werden“, hofft Jagatic. Chemie reist mit abgespecktem Kader nach Gera. Daniel Heinze fehlte schon verletzt gegen Eilenburg, dazu haben sich in der „Aufstiegsschlacht“ Stefan Karau, Kai Druschky, Matrk Böttger und Andy Wendschuch Blessuren zugezogen. Jagatic: „Wir gehen kein Risiko ein.“ Aber gewinnen wolle man schon – umso besser die Laune dann bei der Abschlussfahrt nächste Woche nach Mallorca.

Im gegensatz zu Chemie gehr es für den FC Inter Leipzig am Sonntag (14 Uhr) noch um etwas. Das letzte Saisonspiel gegen den Tabellensiebten VfB Krieschow ist jedoch nicht Inters letztes Spiel in Torgau. Gerüchten, wonach der Verein ohne eigene Heimstatt seine „Heimspiele“ künftig in Markranstädt, wohin man gegen Spitzenreiter Chemie ausgewichen war, austragen würde, widerspricht Pressesprecher Holger Herzberg: „Wir bleiben in Torgau.“ Was natürlich auch daran liegt, dass der Bau eines eigenen Stadions, geplant am alten Postbahnhof, einfach nicht in die Gänge zu kommen scheint.

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Inter kämpft um Platz Drei

Sportlich streben die deswegen stets viel reisenden Leipziger noch Platz drei an. Wenn der FC Eilenburg gegen Union Sandersdorf nicht gewinnen sollte, kann Inter mit einem Sieg gegen Krieschow noch Bronze holen. „Natürlich wollen wir versuchen, noch Dritter zu werden“, bekennt Inters Interimscoach Zoran Levnaic. Ob der 32-jährige Kroate in der neuen Saison im Traineramt bleiben wird, lässt Sportdirektor Carsten Hänsel offen. „Bezüglich einer Entscheidung sind wir in der finalen Woche“, sagt er dazu, es sei alles noch in der Schwebe. Gleiches gilt für etliche Spielertransfers. „Aktuell haben acht Spieler einen Vertrag für die neue Saison. Wir wollen versuchen, die Fluktuation gering zu halten, haben aber auch allerhand Anfragen von Spielern“, so Hänsel.

Er wünscht sich, dass sich die Mannschaft noch einmal so gut präsentiert wie in den vergangenen Wochen und speziell zuletzt in Sandersdorf, als sie mit 4:1 gewann. „Dort boten die Jungs vor allem eine wirklich sehr gute erste Halbzeit.“ Deshalb rechnet der sportliche Leiter auch mit der gleichen Aufstellung wie in Sandersdorf. Im Hinspiel gab es ein 1:1, das der VfB aber erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit sicherte.

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