18. März 2022 / 15:18 Uhr

Chemie Premnitz empfängt den Ligaprimus Grün-Weiss Ahrensfelde

Chemie Premnitz empfängt den Ligaprimus Grün-Weiss Ahrensfelde

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Peter Oberschmidt (Trainer Premnitz), Fortuna Babelsberg - TSV Chemie Premnitz, AOK Landespokal Brandenburg, Saison 21/22, 31.07.2021, Potsdam, Foto: Benjamin Feller
Peter Oberschmidt muss sich für das Spiel gegen Ahrensfelde aufgrund von Ausfällen "eine Menge einfallen lassen". © Benjamin Feller
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Landesliga Nord: Bundesligaluft weht am Samstag durch das Stadion der Chemiearbeiter - Premnitz-Trainer Peter Oberschmidt zeigt sich jedoch unbeeindruckt.

Auf Chemie Premnitz wartet ein echter Brocken. Am Samstag (15 Uhr) gastiert Grün-Weiss Ahrensfelde im Stadion der Chemiearbeiter. Die Mannschaft um Ex-Bundesligaprofi Manuel Schmiedebach, unter anderem 241 Spiele für Hannover und 42 für Union Berlin, grüßt seit Spieltag eins von ganz oben. Trotzdem blickt Chemie-Trainer Peter Oberschmidt unbeeindruckt auf die Tabelle: „Normalerweise muss man mit dem Kader zehn Punkte Vorsprung haben“, äußert sich der 56-Jährige, „haben sie aber nicht.“ Schuld sei hierfür die sehr leichtfertige Art, mit Chancen umzugehen.

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Ob es am Samstag zu einem Punktgewinn kommen kann, hängt laut Oberschmidt vom Gegner ab: „Wenn Ahrensfelde seine Topleistung abrufen kann, haben wir keine Chance.“ Erschwerend hinzu kommen Kaderprobleme, neben dem gelbgesperrten Martin Otto gibt es einige Ausfälle, die auf Verletzungen und Corona zurückzuführen sind. „Wir müssen uns eine Menge einfallen lassen für Samstag“, kommentiert Oberschmidt. Im Hinspiel war der Coach in Ahrensfelde mit dem Auftritt zufrieden, obwohl 0:2 verloren wurde. „Trotz kämpferischer und leidenschaftlicher Leistung haben wir uns nicht belohnt.“

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Die eigene Tabellensituation kann einigermaßen als entspannt betrachtet werden. Vier Punkte trennen die Westhavelländer derzeit von den Abstiegsplätzen, dazu kommen noch ein bis zwei Spiele weniger als Teile der Konkurrenz. „Wir sind voll im Soll“, betrachtet der Chemie-Trainer die derzeitige Situation. Dass weitere Punkte am Samstag dazu kommen, ist fraglich, die Mannschaft habe aber „den Willen, gegen Ahrensfelde zu bestehen.“

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