19. Mai 2019 / 13:57 Uhr

Chemie Premnitz mit Nullnummer beim Krumbholz-Comeback (mit Galerie)

Chemie Premnitz mit Nullnummer beim Krumbholz-Comeback (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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Lucas Witschel (r.) und Christian Freidank hatten für den TSV Chemie die besten Möglichkeiten. © Christoph Laak
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Landesliga Nord:  Premnitzer trennen sich vom FC Schwedt 02 torlos.

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Die Landesliga-Fußballer des TSV Chemie Premnitz sind am Samstag nicht über ein 0:0-Unentschieden im Heimspiel gegen den FC Schwedt 02 hinausgekommen. Dabei boten beide Mannschaften den wenigen Zuschauern über weite Strecken Sommerfußball, ohne richtig große Höhepunkte. Das spiel begann mit einer 20-mintügien Verspätung, da die Gäste im Stau gestanden hatten.

Die Gastgeber haben sich damit auch rechnerisch den Klassenerhalt gesichert.

In einem Spiel, in dem es nicht um allzu viel ging, haben beide Mannschaften über weite Strecken Sommerfußball gezeigt. Dabei hatten die Gastgeber (in Grün) in der Schlussphase noch drei sehenswerte Torschüsse zu verzeichnen. Zur Galerie
In einem Spiel, in dem es nicht um allzu viel ging, haben beide Mannschaften über weite Strecken Sommerfußball gezeigt. Dabei hatten die Gastgeber (in Grün) in der Schlussphase noch drei sehenswerte Torschüsse zu verzeichnen. © Christoph Laak
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Die Gastgeber mussten aus verschiedenen Gründen auf zahlreiche Akteure verzichten. So kam auch Torhüter Wilhelm Weigt zu seinem dritten Einsatz in dieser Saison. Und um es vorneweg zu nehmen, er machte seine Sache tadellos. Zwar startet Chemie offensiver in das Spiel, jedoch kam dabei nicht wirklich viel Nennenswertes heraus. „Schwedt hat tief gestanden und es schwer gemacht. Sie haben aber auch immer versucht schnell in die Spitze zu spielen“, erklärt TSV-Trainer Olaf Krause.

Dennoch boten sich den Premnitzern mehrer Gelegenheiten um in Führung zu gehen. Lucas Witschel und Christian Freidank ließen die besten Chancen aber liegen und auf der anderen Seite musste Weigt einmal Kopf und Kragen riskieren, um den Einschlag zu verhindern. Und als bereits alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, hätte Max Reinefeldt den TSV beinahe doch noch in Führung gebracht. Sein Schuss, nach feinem Pass von Lukas block, strich aber knapp am langen Pfosten vorbei. „Es war in der ersten Hälfte ein über weite Strecken ausgeglichenes Spiel“, schätzte Olaf Krause ein.

Sebastian Krumbholz wird fünf Minuten vor dem Ende eingewechselt

Nach der Pause spielte sich die Partie meist zwischen den Strafräumen ab, richtig gute Möglichkeiten waren absolute Mangelware, so musste Chemie-Keeper Weigt lediglich bei zwei gefährlichen Fernschüssen eingreifen. Premnitz kam erst in der letzten Viertelstunde noch einmal gefährlich vor das Tor. Erst wurde ein Schuss von Freidank vom Schwedter Torwart stark vereitelt, ehe ein Schuss von Reinefeldt gerade noch geblockt werden konnte.

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Und fünf Minuten vor Schluss hatte dann die lange Leidenszeit des Sebastian Krumbholz ein Ende. Gerade einmal dreieinhalb Monate nach seinem Achillessehnenanriss wurde er eingewechselt, konnte aber auch nur mit ansehen, wie der letzte Schussversuch von Eric Sagewka stark aus dem Kreuzeck gefischt wurde. „Am Ende geht das Unentschieden absolut in Ordnung, auch wenn wir die klareren Chancen hatten. Aufgrund der Personallage bin ich mit dem Punktgewinn auch zufrieden. Wir haben jetzt – bei zehn Punkten Vorsprung – auch rein rechnerisch die Klasse gehalten“, so ein zufriedener Olaf Krause.

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