13. Januar 2019 / 19:54 Uhr

Chemie Premnitz nutzt erneut den Heimvorteil (mit Galerien)

Chemie Premnitz nutzt erneut den Heimvorteil (mit Galerien)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
Den Siegercheck nahmen aber wieder einmal die Premnitzer entgegen.
Chemie Premnitz verteidigt den Titel beim Rampf-Bau-Cup. © Christoph Laak
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Hallenfußball: Premnitzer Kicker stemmen den von der MAZ gesponsorten Siegerpokal in die Höhe.

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Der TSV Chemie Premnitz hat sich auf eigenem Parkett wieder einmal keine Blöße gegeben und den Rampf-Bau-Cup gewonnen. Nach einem starken Turnier setzten sich die Chemiker im Endspiel gegen den FSV Havelberg durch, der bis dahin erfrischenden Offensiv-Fußball gezeigt hatte.

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Somit sichern sich die Hausherren den von der MAZ gesponsorten Siegerpokal.

Chemie Premnitz (in schwarz) konnte sich gegen Nauen in der Gruppenphase mit 2:1 durchsetzen. Zur Galerie
Chemie Premnitz (in schwarz) konnte sich gegen Nauen in der Gruppenphase mit 2:1 durchsetzen. © Christoph Laak

Und auch in diesem Jahr war die Premnitzer Halle sehr gut gefüllt. 243 Zuschauer wollten den Budenzauber sehen. „Es war wieder ein super Turnier. Wir hatten eine tolle Atmosphäre in der Halle. Wobei es nach meinem Geschmack sogar noch ein paar Zuschauer mehr hätten sein dürfen“, zeigte sich Sebastian Kaiser, sportlicher Leiter der Premnitzer zufrieden. Und das Turnier begann auch sportlich mit einem Paukenschlag. Der TSV konnte sich gegen Rhinow mit 8:1 durchsetzen. „Da wurden wir überrollt, wussten gar nicht so richtig wie uns geschieht“, so Rhinows Marcel Steigemann.

Spannung bis in die letzten Gruppenspiele

Danach zeichnete sich ab, dass Stahl Brandenburg und der VfL Nauen sich gegen Mögelin und Rhinow ebenfalls keine Blöße geben werden. Da Premnitz, der FC Stahl und Nauen gegeneinander jeweils einen Sieg und eine Niederlage verbuchten, kamen alle drei Teams auf neun Punkte, wobei die Hausherren das beste Torverhältnis aufwiesen und als Gruppensieger ins Halbfinale einzogen. Stahl Brandenburg fehlte letztendlich ein Treffer im letzten Gruppenspiel, so dass Nauen in die Runde der letzten Vier einzog.

In der Gruppe B zeigte sich die zweite Mannschaft des TSV Chemie als guter Gastgeber. Lediglich einen Punkt konnten die Chemiker beim 3:3 gegen Havelberg ergattern. Die Sachsen-Anhaltiner gewannen ansonsten alle Spiele souverän und waren als Gruppensieger für das Halbfinale qualifiziert. Den besten Eindruck in der B-Staffel hinterließ eigentlich der SV Empor Schenkenberg, der aber gegen Havelberg mit 1:6 verlor und somit bis zum letzten Spiel um das Weiterkommen bangen musste. Doch nach einem 6:1-Sieg über Brettin/Roßdorf war auch die Wittke-Truppe weiter.

Elias Große überragt

In den K.o.-Spielen schien Havelberg gegen Nauen schon auf der Verliererstraße, doch die Funkstädter verspielten in der letzten Minute noch eine Zwei-Tore-Führung und mussten sich im Penaltyschießen geschlagen geben. Im anderen Halbfinale schlug Chemie dann Schenkenberg souverän und zog ebenfalls ins Endspiel ein. Dieses war lange Zeit offen. Premnitz war zwar das deutlich bessere Team, führte aber nur mit 1:0. Wilhelm Weigt verhinderte dann den Ausgleich und im Gegenzug machte Chemie dann alles klar. „Ich denke der Titel ist verdientermaßen bei uns in Premnitz geblieben. Wir haben schon guten Fußball gespielt“, erklärte Sebastian Kaiser. Und es gab weiteren Grund zur Freude beim TSV. Elias Große erzielte nicht nur die meisten Tore, sondern wurde zum besten Spieler gewählt.

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Die Chemiker blieben in den vier Spielen ohne Punktverlust und holten sich souverän den Titel.

Die Premnitzer Oldies holen sich beim eigenen Turnier den Sieg. Zur Galerie
Die Premnitzer Oldies holen sich beim eigenen Turnier den Sieg. © Christoph Laak

Bereits am Freitagabend hatten die Premnitzer Oldies zu ihrem Turnier eingeladen. Und die Chemiker zeigten einmal mehr, dass sie das Fußballspielen noch nicht verlernt haben. Eindrucksvoll marschierten die Premnitzer durch das Turnier, blieben in allen vier Spielen ungeschlagen und holten sich verdient den Sieg. Auf den Plätzen landeten der Mögeliner SC 1913 und der BSC Rathenow.