27. Oktober 2019 / 12:55 Uhr

Chemie Premnitz schenkt leichtfertig die Punkte her (mit Galerie)

Chemie Premnitz schenkt leichtfertig die Punkte her (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
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John Lormis brachten den Ball in dieser Szene an Felix Baitz vorbei, in der Folge fiel das 1:3. © Christoph Laak
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Landesliga Nord: Die Mannschaft von Trainer Peter Oberschmidt unterliegt dem SV Zehdenick nach eigener Führung mit 1:4.

Die Landesliga-Kicker des TSV Chemie Premnitz haben gegen den SV Zehdenick einen herben Rückschlag hinnehmen müssen. Nach einer insgesamt schwachen Leistung unterlagen die Premnitzer auf eigenem Platz mit 1:4. Dementsprechend unzufrieden zeigte sich auch TSV-Trainer Peter Oberschmidt: „Ich bin sprachlos. Das war sicher nicht das, was wir uns vorgenommen hatten.“

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Die Chemiker (in Grün) waren früh mit 1:0 in Führung gegangen, brachten die Gäste durch kapitale Fehler aber zurück ins Spiel. Zur Galerie
Die Chemiker (in Grün) waren früh mit 1:0 in Führung gegangen, brachten die Gäste durch kapitale Fehler aber zurück ins Spiel. © Christoph Laak

Dabei hatte es eigentlich sogar ganz gut angefangen. Nach einer Unsicherheit in der Zehdenicker Hintermannschaft schnappte sich Lucas Witschel das Leder und schoss trocken zum 1:0 ein (14.). „Das war ja ein guter Start, hätte Selbstvertrauen geben sollen“, so der Premnitzer Trainer. Doch weit gefehlt. Nach einem Ballverlust von Dominik Bradburn im eigenen Strafraum foulte Benjamin Huxol seinen Gegenspieler und Rodger Bruse traf vom Strafstoßpunkt zum Ausgleich. Wer weiß wie das Spiel verlaufen wäre, wenn Martin Weber kurz vor der Pause völlig freistehend das Tor getroffen hätte. Sein Schuss ging aber drüber.

Zwei Gegentore binnen zwei Minuten entscheiden das Spiel

Und nach der Pause war das Spiel schnell entschieden. Eine abgerutschte Flanke von Rodger Bruse, bei der auch TSV-Schlussmann Felix Baitz nicht gut aussah, landete im Tor (46.) und nur zwei Minuten später unterlief Hans Büchner bei einem Rettungsversuch ein Eigentor zum 1:3 (48.). „Wir haben uns die ersten drei Tore eigentlich selbst rein geschossen“, so ein frustrierter Peter Oberschmidt, der auch noch das 1:4 nach einem Konter mit ansehen musste. „Danach hat mir das richtige Aufbäumen meiner Mannschaft gefehlt“, erklärte der Premnitzer Trainer.

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Seine Mannschaft hatte zwar einige gute Chancen, hätte sicherlich auch einen Elfmeter bekommen können, blieb aber insgesamt zu harmlos. "Das war keine gute Leistung von uns. Vor der Pause war es noch in Ordnung, danach nicht mehr", schätzte Peter Oberschmidt nach dem Spiel ein. Am kommenden Spieltag wird die Aufgabe dann allerdings auch nicht leichter, müssen die Chemiker beim Spitzenreiter in Schwedt antreten.