16. Februar 2020 / 15:45 Uhr

Chemie Leipzig entführt Punkt aus Fürstenwalde

Chemie Leipzig entführt Punkt aus Fürstenwalde

Frank Müller
Leipziger Volkszeitung
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Torloses Remis beim Spiel von Chemie Leipzig gegen Fürstenwalde. © Christian Donner
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Die Chemiker trennen sich 0:0 von Union Fürstenwalde und schaffen ihr elftes Unentschieden, wodurch sie in der Liga Platz zwölf behaupten.

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Fürstenwalde. Die gute Nachricht zuerst: Chemie Leipzig musste im Regionalliga-Kick bei Union Fürstenwalde einmal mehr kein Gegentor „fressen“. Die schlechte: Die Grün-Weißen haben auch keinen Treffer erzielt. Womit sie in diesem Jahr noch immer ohne sind und 2020 das nach vier Punktspielen erstaunliche Torverhältnis von 0:1 aufweisen. Was aber in Eichhörnchenmanier immerhin drei Punkte einbrachte, der gestrige vom 0:0 in Fürstenwalde war davon wohl der wertvollste für die torsparsamen Leutzscher.

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Elftes Unentschieden für Chemie Leipzig: Beim FSV Union Fürstenwalde gab es ein 0:0. Zur Galerie
Elftes Unentschieden für Chemie Leipzig: Beim FSV Union Fürstenwalde gab es ein 0:0. ©
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Entsprechend zufrieden äußerte sich Trainer Miroslav Jagatic: „Es war ein gutes Viertligaspiel, wir waren mit Fürstenwalde auf Augenhöhe. Mit etwas Glück war sogar mehr als der verdiente Punkt drin.“

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Es ist ganz offenkundig nicht so, dass die Chemiker den Wert von Toren an sich nicht zu schätzen wüssten. Jedenfalls bemühten sie sich durchaus, dem mitgereisten Anhang – etwa ein Drittel der gut 1000 Zuschauer – derlei Vergnügen zu verschaffen. Chemie war sofort hellwach, in der Abwehr gallig, allen voran Routinier und Kapitän Stefan Karau. In der Offensive fehlte es, auch bedingt durch den aufgeweichten Platz, mitunter an Präzision. Dennoch kam Chemie zu Chancen. So als Florian Schmidt nach Pass von Daniel Heinze an Union-Torwart David Richter vorbei legte, Ingo Wunderlich aber noch auf der Linie rettete. Später setzte Alexander Bury ein Zuspiel von Florian Kirstein weit übers Tor. Auf der Gegenseite holte Andy Wendschuch einen Kopfball von der Torlinie. Ansonsten war, wenn nötig, Keeper Benjamin Bellot zur Stelle. Und auf jeder Seite wurde vom Referee ein Treffer nicht anerkannt.

Chemie Leipzig: Bellot – Boltze, Karau, Halili, Krahl – Wendschuch, B. Schmidt – F. Schmidt (65. Keßler), Heinze, Bury – Kirstein (65. Kind, 76. Cvijetkovic).

Z.: 1014.

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