17. Februar 2021 / 19:56 Uhr

Chris Löwe hängt bei Dynamo Dresden noch ein Jahr dran: „Kann noch nicht das Ende gewesen sein"

Chris Löwe hängt bei Dynamo Dresden noch ein Jahr dran: „Kann noch nicht das Ende gewesen sein"

Stefan Schramm
Dresdner Neueste Nachrichten
Nach Verletzung wieder da: Dynamo Dresdens Chris Löwe.
Nach Verletzung wieder da: Dynamo Dresdens Chris Löwe. © imago images /Jan Huebner/Steffen Manig
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Erfüllt seinen bis 2022 laufenden Vertrag bei der SG Dynamo Dresden: Eigentlich wollte Chris Löwe seine Karriere nach dieser Saison beenden. Doch seine lange Verletzungspause hat beim Linksverteidiger ein Umdenken bewirkt.

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Dresden. Am Sonnabend trifft Dynamo Dresden auswärts auf den FSV Zwickau. Die 1:2-Heimniederlage im Hinrundenduell beider Drittligisten ist einem Dresdner in besonders schmerzlicher Erinnerung: Chris Löwe verletzte sich bei einem Foul von Julius Reinhardt schwer am Knie, arbeitet nach anfänglichem Optimismus und zwischenzeitlichen Rückschlägen seitdem verbissen in der Reha an seiner Rückkehr ins Mannschaftstraining.

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Spaß am Fußball

Eigentlich wollte er schon vor dieser Saison seine Profikarriere beenden, hing dann aber nach dem Abstieg noch ein Jahr dran und ist jetzt an einem ähnlichen Punkt wie damals: „Das kann einfach noch nicht das Ende gewesen sein. Ich habe mich die letzten Monate nicht jeden Tag in der Reha gequält, um einen Monat, nachdem ich wieder auf dem Platz stehen kann, meine Schuhe an den Nagel zu hängen. So wird es nicht sein“, verriet der 31-Jährige am Mittwochabend in einem Interview auf der Vereins-Homepage.

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Im Klartext: Löwe will seinen bis 2022 laufenden Vertrag bei den Schwarz-Gelben nun doch komplett erfüllen. „Ich suche für mein Karriereende immer noch den Moment, an dem ich mit mir im Reinen bin. Und das bin ich jetzt aktuell wieder nicht, weil ich nicht mit dem Erlebnis dieser Verletzung in meinem letzten Pflichtspiel aufhören will und kann“, erklärte der Routinier und ergänzt: „Dazu kommt noch als ganz wichtiger Faktor, dass mit unserer neuen Mannschaft in diesem Jahr das ganze Thema Fußball wieder viel mehr Spaß macht. Man kommt einfach gerne zum Training und in die Kabine und verbringt mit den Jungs auch gerne ein bisschen Zeit.“ Nun freut sich der gebürtige Vogtländer schon auf den Kampf um den Stammplatz mit dem jungen Linksverteidiger Jonathan Meier.