12. August 2019 / 08:42 Uhr

Chris Löwes Treffer ebnet Weg zu Dynamo Dresdens Pokalerfolg

Chris Löwes Treffer ebnet Weg zu Dynamo Dresdens Pokalerfolg

DNN
Dresdner Neueste Nachrichten
Mit geballten Fäusten und einem Urschrei bejubelt Chris Löwe seinen Treffer. 
Mit geballten Fäusten und einem Urschrei bejubelt Chris Löwe seinen Treffer.  © imago images / Jan Huebner
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Dynamo Dresdens Königstransfer Chris Löwe feiert mit seinem Tor ein besonderes Erfolgserlebnis. und freut sich über "seinen" ersten Sieg seit November 2018. 

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Zwickau/Dresden. Welche Last von ihm abfiel, war Chris Löwe nach dem letztlich entscheidenden Tor des Spiels zum 1:0 für Dynamo (37.) anzusehen. Auch wenn es „nur“ gegen Fünftligist Dassendorf ging, brüllte er seine ganze Freude raus. Der Grund: pure Erleichterung. „Mein letztes gewonnenes Spiel, bei dem ich auf dem Platz stand, war im November 2018. Das ist also schon ein paar Tage her. Deshalb war es für mich vor allem auch mal wichtig, ein Fußballspiel zu gewinnen. Egal gegen wen, egal wie, egal mit welcher Leistung. Um einfach mal zu Hause zu sein und mir nicht Gedanken zu machen, warum oder weshalb es wieder nicht geklappt hat“, erzählte der 30-Jährige.

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Dynamo Dresden gewinnt in der 1. DFB-Pokal-Runde gegen TuS Dassendorf mit 3:0. Zur Galerie
Dynamo Dresden gewinnt in der 1. DFB-Pokal-Runde gegen TuS Dassendorf mit 3:0. ©
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Gegen die Norddeutschen wurde Dynamos Königstransfer seiner Verantwortung gerecht, was auch Cristian Fiel gefiel: „Dass der Junge Qualität hat, wissen wir ja. In dem Moment hatte ich schon das Gefühl, dass er das Tor machen wollte. Das freut mich für ihn und vor allem auch für uns“, sagte der Cheftrainer, dem auch ein Stein vom Herzen gefallen war. Denn gegen Ende der nicht gerade überzeugenden ersten Halbzeit war das 1:0 sehr wichtig. Es war der „Dosenöffner“, wie Löwe es selbst nannte, der nicht zuletzt wegen des Tors als „Man of the Match“ ausgezeichnet wurde.

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„Heutzutage können fast alle Mannschaften verteidigen. Die stehen 30, 35 Meter vor dem Tor mit elf Leuten, machen die Räume eng, wissen wahrscheinlich auch, dass wir vor allem nach Flanken nicht die brutalste Mannschaft sind, was die Gefahr angeht. Dann bleiben nicht ganz so viele Möglichkeiten übrig“, erklärte Chris Löwe, warum Dynamo so schwer in die letztlich 3:0 gewonnene Partie kam.

„Am Ende – das ist eine Floskel, man sieht es aber jedes Jahr wieder – ist es im Pokal in der ersten Runde einfach schwierig. Man hat es auch an den Ergebnissen in den anderen Stadien teilweise gesehen, wie schwer sich viele gegen unterklassige Mannschaften tun. Für die ist es das Spiel des Jahres und deswegen hauen sie alles raus“, weiß Löwe, dem auch seine Premier-League-Erfahrung dagegen wenig half. Die Erfahrung, dass er noch gewinnen kann, könnte diesmal aber Gold wert sein.

Caroline Grossmann/Stefan Schramm

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