30. März 2022 / 12:42 Uhr

Dänemark-Star Eriksen nach Rückkehr ins Parken-Stadion gerührt: "Das alles ruft bei mir Gänsehaut hervor"

Dänemark-Star Eriksen nach Rückkehr ins Parken-Stadion gerührt: "Das alles ruft bei mir Gänsehaut hervor"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die dänischen und serbischen Fans feiern Christian Eriksen.
Die dänischen und serbischen Fans feiern Christian Eriksen. © Getty Images/IMAGO/Gonzales Photo (Montage)
Anzeige

Die Rückkehr ins Kopenhagener Parken-Stadion war für Christian Eriksen besonders emotional. An diesem Ort hatte der dänische Nationalspieler bei der EM einen Herzstillstand erlitten. Jetzt spielte er mit Dänemark dort ein Testspiel gegen Serbien – und reagierte gerührt auf den Empfang der Fans.

Christian Eriksen war den Tränen nahe. 290 Tage nach seinem Herzstillstand kehrte der Mittelfeldstar mit der dänischen Nationalmannschaft an den Ort zurück, an dem er bei der Fußball-Europameisterschaft zusammengebrochen war. Im Kopenhagener Parken-Stadion knüpfte Eriksen am Dienstag im Test beim 3:0 gegen Serbien daran an, womit er drei Tage zuvor beim 2:4 in den Niederlanden begonnen hatte. Denn im zweiten Spiel nach seiner Rückkehr traf er zum zweiten Mal. "Diese Nacht nimmt einen sehr hohen Stellenwert ein", sagte der 30-Jährige dem Sender Kanal 5.

Anzeige

Als "Gänsehautmoment" beschrieb der Radiosender DR Eriksens Treffer zum 3:0. Auch am Führungstor von Joakim Maehle war er durch seinen Eckstoß beteiligt. Nur beim 2:0 von Jesper Lindström hatte Eriksen seine Füße nicht im Spiel. Nach 80 Minuten wurde er unter stehenden Ovationen ausgewechselt. Zuvor war er als Kapitän von den eigenen Fans mit Sprechchören begrüßt worden, und auch die etwa 1000 serbischen Anhänger hatten ein Banner mit der Aufschrift "Willkommen zu Hause, Eriksen" dabei.

Die Hauptrolle machte Erkisen an diesem Abend niemand streitig. "Diesen Empfang zu genießen, ein Tor zu schießen und wieder zurück zu sein, das alles ruft bei mir Gänsehaut hervor", sagte der 30-Jährige, der nun auch einer WM-Teilnahme träumen darf.