08. November 2019 / 14:03 Uhr

Gentner warnt vor Mainz-Spiel: Union weit weg von Favoritenrolle

Gentner warnt vor Mainz-Spiel: Union weit weg von Favoritenrolle

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Union Berlins Christian Gentner.
Union Berlins Christian Gentner. © Sören Stache//dpa
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Union Berlin will nach dem Erfolgserlebnis gegen Hertha BSC nachlegen. Im Spiel beim FSV Mainz 05 wird sich zeigen, ob die Köpenicker die deftige Pleite der Rheinhessen bei RB Leipzig ausnutzen können.

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Die 0:8-Klatsche des FSV Mainz zuletzt gegen RB Leipzig hat sich nicht einmal Abstiegskampfs-Konkurrent 1. FC Union Berlin gewünscht. Im Gegenteil: Die Köpenicker fürchten, dass Mainz sich für die desaströse Pleite an diesem Samstag (15.30 Uhr/im SPORTBUZZER-Liveticker) erst recht vor heimischer Kulisse rehabilitieren will. „Es ist eine Situation, in der man beim Gegner das Messer zwischen den Zähnen erwarten wird. Sie werden logischerweise auf Wiedergutmachung aus sein“, prophezeit Unions Mittelfeldspieler Christian Gentner. Ihm wäre ein 1:2 lieber gewesen. „Acht Dinger sind etwas, woran die Jungs ein, zwei Tage zu knabbern hatten.“

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Aufsteiger Union ist eine der Mannschaften, die die Mainzer nach 34 Spieltagen hinter sich lassen wollen, glaubt Gentner. Derzeit steht Union vor Mainz, allerdings trennt beide Teams gerade einmal ein Punkt. Weit weg sei Union von der Favoritenrolle in Mainz, betonte Gentner. Zudem besitzt Union auswärts Nachholbedarf bei derzeit nur einem Punkt von zwölf möglichen Zählern mit dem 1:1 beim FC Augsburg. Vielleicht kann aber auch der 3:1-Erfolg im DFB-Pokal beim SC Freiburg helfen, die Punkte-Blockade in der Fremde zu lösen. Man dürfe sich nicht nur auf die Heimstärke im Stadion An der Alten Försterei verlassen, betonte Gentner.

Zumindest zu Hause kamen die Eisernen mit der Drucksituation gut zu recht. Mit den Heimsiegen gegen den SC Freiburg (2:0) und Hertha BSC (1:0) konnte sich Union einen Mini-Puffer zu den Abstiegsplätzen verschaffen. Bei den Spielern verstärkt sich der Eindruck, dass der Neuling in der Bundesliga angekommen ist. „Der Mut kam dazu. Die Mannschaft hat verinnerlicht, dass sie offensiver und mit eine bisschen mehr Risiko agieren kann, ohne die Ordnung und Stabilität tu verlieren. Das tut uns gut“, meinte Gentner.

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Insgesamt kommt Union auf zehn Zähler vor dem elften Spieltag. „Wenn wir 17, 20 Punkte nach der Hinrunde hätten, wäre es für mich ein optimaler Verlauf. Das ist machbar bis Weihnachten“, sagt Gentner. Der Routinier rechnet damit, dass 34 bis 36 Punkte am Saisonende zum Ligaverbleib reichen könnten.

Davon, dass jetzt für Union einige vermeintlich leichte Spiele kommen, will Gentner nichts wissen. Er hofft, dass es einen Lerneffekt bei seiner Mannschaft gibt. „Nach dem ersten Highlight gegen Dortmund gab es vier Niederlagen in Folge. Jetzt hatten wir gegen Hertha wieder so einen Höhepunkt. Nun müssen wir zeigen, dass wir gelernt haben und nicht erneut eine Delle bekommen“, erklärt Gentner.

In Bildern: Union Berlin siegt im Berlin-Derby mit 1:0 gegen Hertha BSC.

Unions Maskottchen Ritter Keule ballt die Fäuste vor Spielbeginn. Zur Galerie
Unions Maskottchen Ritter Keule ballt die Fäuste vor Spielbeginn. © dpa
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