26. Oktober 2020 / 13:14 Uhr

BVB-Boss Watzke bedauert DFL-Abschied von Seifert - Nachfolger-Suche "schwieriges Unterfangen"

BVB-Boss Watzke bedauert DFL-Abschied von Seifert - Nachfolger-Suche "schwieriges Unterfangen"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
BVB-Boss Hans-Joachim bedauert den DFL-Abschied von Christian Seifert.
BVB-Boss Hans-Joachim bedauert den DFL-Abschied von Christian Seifert. © imago images/Sven Simon
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Hans-Joachim Watzke hat sein Bedauern über den Abschied von Christian Seifert an der Spitze der DFL bekundet. Der BVB-Boss spricht auch über die Nachfolger-Suche und sieht eine schwierige Aufgabe auf die Liga zukommen.

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Borussia Dortmund bedauert den angekündigten Abschied von Christian Seifert an der Spitze der Deutschen Fußball Liga (DFL). "Der Ausstieg von Christian Seifert wird im Jahr 2022 ein herber Verlust für die Bundesliga sein. Ich kann nur mit höchstem Respekt von seiner Arbeit sprechen. Diesen Respekt habe ich ihm gegenüber gestern auch in einem persönlichen Gespräch zum Ausdruck gebracht", sagte BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

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Der 51 Jahre alte Seifert hatte am Montag mitgeteilt, seinen im Sommer 2022 auslaufenden Vertrag als Geschäftsführer der Dachorganisation der 36 Profi-Klubs nicht zu verlängern. "Der deutsche Profifußball ist nun gefragt, einen geeigneten Nachfolger zu finden. Einen Mann wie Christian Seifert, der so lange auf so hohem Niveau für den Fußball gearbeitet hat, 1:1 zu ersetzen, ist allerdings ein schwieriges Unterfangen", sagte der 61-jährige Watzke, dessen Vertrag als Vorsitzender der BVB-Geschäftsführung Ende 2022 endet.

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Der Aufsichtsrat der Deutschen Fußball Liga kündigte derweil an, bei der Suche nach einem Nachfolger von Seifert einen "umfassenden Prozess“ starten zu wollen. "Ich bin davon überzeugt, dass Christian Seifert der DFL bis zum Ende der Vertragslaufzeit weiterhin mit vollem Einsatz zur Verfügung stehen wird“, sagte der Aufsichtsratsvorsitzende Peter Peters in einer Mitteilung: "Der Aufsichtsrat wird die Neubesetzung ohne Zeitdruck professionell angehen und hierzu einen umfassenden Prozess aufsetzen." Seifert hatte seinen Abschied damit erklärt, dass er "in zwei Jahren ein neues berufliches Kapitel aufschlagen" wolle.