27. März 2017 / 23:19 Uhr

Christian Träsch: Ich habe von Ismaël keine Antwort bekommen

Christian Träsch: Ich habe von Ismaël keine Antwort bekommen

Marcel Westermann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Valérien Ismaël und Christian Träsch
Valérien Ismaël und Christian Träsch
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Der Rechtsverteidiger des VfL Wolfsburg schob unter dem Ex-Trainer reichlich Frust  - und sprach nun erstmals darüber

Die Verletzungssorgen sind vorbei, Christian Träsch ist wieder fit. Er kann dem VfL als Rechtsverteidiger oder im Mittelfeld helfen, die Position ist ihm egal – Hauptsache dabei sein. Das war in dieser Spielzeit nicht immer so, vor allem unter Ex-Wolfsburg-Coach Valérien Ismaël war er meist nur zweite Wahl. „Es gab eine Phase, in der ich auf der Tribüne saß und dachte: Warum sitze ich jetzt hier?“, erinnert sich der Abwehrmann. „Ich dachte mir, irgendwas läuft hier falsch. Ich konnte im Trainingsspiel acht Tore schießen oder in der Nase bohren, das war egal. Bei den ersten beiden Malen, wo ich nicht im Kader stand, habe ich gefragt: Warum? Ich habe von Ismaël aber darauf aber keine Antwort bekommen.“

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_ "Ich konnte im Trainingsspiel acht Tore schießen oder in der Nase bohren, das war egal"_

Aus und vorbei – und unter Neu-Trainer Andries Jonker spielt Träsch nun wieder eine Rolle: „Er hat einen anderen, ganz klaren Plan. Wenn ihm etwas nicht gefällt, machen wir es noch mal. Früher wurde vielleicht nicht so direkt angesprochen, was besser werden muss. Andries versucht dem Team, das Selbstvertrauen zurückzugeben.“