01. Februar 2020 / 19:18 Uhr

Benommen nach Zusammenprall mit Werner: Gladbachs Kramer nach 29 Minuten verletzt runter

Benommen nach Zusammenprall mit Werner: Gladbachs Kramer nach 29 Minuten verletzt runter

Matthias Roth
Leipziger Volkszeitung
Christoph Kramer wurde zunächst auf dem Platz behandelt, musste dann runter.
Christoph Kramer wurde zunächst auf dem Platz behandelt, musste dann runter. © Getty Images
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Für Christoph Kramer war das Spitzenspiel zwischen RB Leipzig und Borussia Mönchengladbach bereits in der ersten Halbzeit zu Ende. Nach einem unglücklichen Zweikampf musste der Nationalspieler verletzt vom Feld, nicht das erste Mal für ihn in der Messestadt.

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Leipzig. Leipzig ist ein schmerzhaftes Spielfeld für Gladbachs Christoph Kramer. Der Nationalspieler musste nach einer knappen halben Stunde im Spiel bei RB verletzt vom Platz und wurde von Tobias Strobl ersetzt. Was war passiert? Kramer warf sich in den Laufweg von Timo Werner und wurde vom Leipziger Stürmer wirkungsvoll getroffen.

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Kramer blieb benommen liegen und musste anschließend von zwei Helfern gestützt vom Feld geführt werden. Er sprach mit seinen Begleitern, gestikulierte leicht mit den Händen, wirkte aber immer noch sichtlich mitgenommen. Borussia-Co-Trainer Alexander Zickler sagte in der Halbzeitpause: "Es geht ihm schon besser."

Es ist nicht die erste schmerzvolle Erfahrung für Kramer mit RB Leipzig. Vor zweieinhalb Jahren erwischte Naby Keita den Gladbacher in der Schlussphase mit gestrecktem Bein im Gesicht. Kramer blieb blutend am Boden liegen, der Guineer sah die rote Karte.

Christoph Kramer verlässt am 16. September 2017 nach einem Keita-Foul den Leipziger Rasen.
Christoph Kramer verlässt am 16. September 2017 nach einem Keita-Foul den Leipziger Rasen. © Getty Images
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Keita entschuldigte sich damals noch auf dem Weg in die Kabine bei Kramer. Der Mittelfeldspieler der Borussen meinte hinterher: „Die Verletzung sieht schlimmer aus als sie ist. Die Wunde musste aber während des Spiels genäht werden. Er trifft mich mit dem Stollen an der Lippe. Das sieht doof aus, war aber bestimmt keine Absicht.“