23. Juli 2020 / 23:45 Uhr

Ex-Spieler Christoph Moritz kritisiert früheren HSV-Coach Dieter Hecking: "Stimmung zu schlecht"

Ex-Spieler Christoph Moritz kritisiert früheren HSV-Coach Dieter Hecking: "Stimmung zu schlecht"

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christoph Moritz (links) bemängelt die Arbeit von Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking.
Christoph Moritz (links) bemängelt die Arbeit von Ex-HSV-Trainer Dieter Hecking. © Getty Images/Montage
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Christoph Moritz befindet sich nach durchwachsenen zwei Jahren beim Hamburger SV auf der Suche nach einem neuen Verein. Bei seinem Ex-Klub erlebte der Mittelfeldspieler am Ende keine einfache Zeit. Seine Kritik geht besonders in Richtung Ex-Trainer Dieter Hecking.

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Nur 20 Spiele absolvierte Christoph Moritz zwischen Sommer 2018 und 2020 für den Hamburger SV. Zwischenzeitlich verlieh ihn der Klub an den SV Darmstadt. Nach der Rückkehr spielte der Mittelfeld-Akteur kaum eine Rolle unter Trainer Dieter Hecking. Jetzt ist er vereinslos und blickt auf seine Zeit beim Zweitligisten zurück.

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"Je später die Saison, desto größer wird der Frust bei denen, die nicht berücksichtigt werden. Da nehme ich mich null aus. Auch für mich waren es immer sechs Tage, die mächtig Spaß gemacht haben – und dann eben der eine Tag, an dem man als Fußballer mächtig Frust schob", sagte Moritz beim HSV-Blog Rautenperle. Den verpassten Aufstieg begründet der 30-Jährige besonders mit der negativen Atmosphäre in der Mannschaft.

Moritz: "Viele fühlten sich links liegen gelassen"

"Viele fühlten sich links liegen gelassen vom Trainer. Und manche wurden am Ende als Hoffnungsträger gebraucht. Dass das nicht so funktioniert wie gewünscht, war abzusehen. Dafür war die Stimmung zu dem Zeitpunkt in der Kabine einfach schon zu schlecht", meinte Moritz, der unter Hecking nur zu acht Einsätzen kam. Hecking musste den Klub nach Saisonende wie auch Moritz verlassen.

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Ansprechen wollte er die Probleme bei seinem Ex-Coach nicht. "Normalerweise spricht man miteinander und benennt Baustellen und Probleme. Aber ich hatte nach den anderthalb Jahren beim HSV und dem halben Jahr unter ihm einfach nicht das Standing, um zum Trainer zu gehen und ihn auf Missstände anzusprechen", erklärte Moritz.