07. Oktober 2019 / 16:22 Uhr

Christopher Köchling schießt den Mögeliner SC zum Sieg (mit Galerie)

Christopher Köchling schießt den Mögeliner SC zum Sieg (mit Galerie)

Christoph Laak
Märkische Allgemeine Zeitung
FSV Optik Rathenow II - Mögeliner SC
FSV Optik Rathenow II - Mögeliner SC
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Kreisliga A Havelland: Der Mögeliner SC 1913 setzt sich mit 5:1 im Westhavelland-Derby beim FSV Optik Rathenow II durch.

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Auch nach dem 8. Spieltag sind in der Fußball-Kreisliga die zwei Teams aus dem Westhavelland ganz vorne dabei – so belegen der SV Rhinow/Großderschau und der Mögeliner SC 1913 die Plätze zwei sowie drei.

FSV Optik Rathenow – Mögeliner SC 1913 1:5 (1:2).

Nach einer Anfangsphase in der sich beide Mannschaften abtasteten, übernahmen die Gäste das Kommando auf dem Platz. Christopher Köchling brachte den MSC per abgefälschtem Schuss in Führung, die Stefan Mai mit einem strammen Flachschuss ausbaute. Doch noch vor der Pause sorgte Hossam Kurdi für den Rathenower Anschluss. Nach der Pause suchten beide Teams ihr Heil in der Offensive und erspielten zahlreiche Chancen. Köchling traf per Kopf zum 3:1 und verwandelte einen indirekten Freistoß zum 4:1.

In Bildern: Mögelin setzt sich beim FSV Optik Rathenow mit 5:1 durch.

Die Gäste aus Mögelin (in Gelb) brauchten gut 20 Minuten um ins Spiel zu finden. Danach drückte vor allem Christopher Köchling dem Spiel seinen Stempel auf. Zur Galerie
Die Gäste aus Mögelin (in Gelb) brauchten gut 20 Minuten um ins Spiel zu finden. Danach drückte vor allem Christopher Köchling dem Spiel seinen Stempel auf. © Christoph Laak
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Als Toni Völzmann nach einer Notbremse mit Rot vom Platz geschockt wurde, verwandelte Björn Stuhlmacher den fälligen Freistoß gefühlvoll über die Mauer hinweg zum 5:1-Endstand. „Wir hatten gute Chancen. Das Ergebnis ist in meinen Augen zu hoch ausgefallen“, so ein enttäuschte Optik-Trainer Timm Wardecki. Sein Gegenüber Axel Heidepriem war natürlich zufrieden: „Wir haben 20 Minuten gebraucht, um rein zu finden. Danach waren wir klar besser und haben auch verdient gewonnen.“

FSV Wachow/Tremmen – SV Großwudicke 2:0 (2:0).

Gerade einmal eine Viertelstunde war gespielt, da hatten die Hausherren bereits für klare Verhältnisse gesorgt und führten mit 2:0. Wachow agierte einfach gedankenschneller und war in den Zweikämpfen auch ein bisschen aggressiver. Zu allem Überfluss verschoss der SVG noch einen Elfmeter. Und auch nach der Pause wurde es für die Wudicker nicht besser. Zwar war das Spiel nun ausgeglichen, richtig gefährlich wurden die Gäste aber nicht und gaben daher auch verdient die Punkte ab. „Das war so ein Tag, an dem hätten wir noch zwei Stunden spielen können und hätten das Tor nicht getroffen“, so SVG-Akteur Christopher Witzak.

SV Hohennauen – FSV Ketzin/Falkenrehde 3:2 (2:0).

Der Aufsteiger aus Hohennauen bleibt eine der positiven Überraschungen. Vor der Pause brachten Maximilian Wiesian und André Stöhr den SVH komfortabel mit 2:0 in Führung, wobei auch die Gäste gute Chancen hatten. Und diese nutzten sie in der zweiten Halbzeit. Binnen zwei Minuten kam Ketzin zum Ausgleich und das Spiel drohte zu kippen. Doch Hohennauens Torwart Steven Weiß hielt seine Mannschaft mit mehreren Paraden im Spiel. In der Nachspielzeit war es dann erneut Stöhr, der zum viel umjubelten Siegtreffer für die Gastgeber einschoss. „Ich bin mega happy über die drei Punkte. Es war kein schönes Spiel und der Sieg am Ende auch glücklich. Das haben wir heute Steven Weiß und einem bärenstarken André Stöhr zu verdanken“, freute sich SVH-Trainer Nico Hiller.

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BSC Süd 05 II – BSC Rathenow 3:2 (2:1).

Die Gäste machten ein richtig gutes Spiel, das erste Tor schossen aber die Hausherren. Devin Klunker konnte aber nach gut einer Viertelstunde ausgleichen. Doch noch vor der Pause gingen die Gastgeber erneut in Führung. Als Jamie Ritter kurz nach dem Seitenwechsel erneut ausglich, hatten die Kicker vom Schwedendamm erneut Oberwasser. Doch die Brandenburger schlugen postwendend zurück und gingen zum dritten Mall in Führung. Zehn Minuten vor Schluss musste Rathenows Peter Kaps mit Rot runter, so dass die Hausherren den Sieg über die Zeit schaukeln konnten. „Es war ein Duell auf Augenhöhe, in dem wir mehr Großchancen hatten. Zwei Tore des Gegners waren in meinen Augen irregulär, so dass wir uns für eine starke Leistung nicht belohnen konnten“, so BSC-Trainer Daniel Neun.

BSRK – FC Rot-Weiß Nennhausen 0:1 (0:0).

Die Nennhausener konnten den zweiten Sieg in Folge einfahren und haben sich somit vorerst etwas Luft im Abstiegskampf verschafft. Die Rot-Weißen standen in der Defensive sicher und lauerten auf Konter. Vor der Pause fehlte dem Team von Trainer Michael Tiersch aber noch das Schussglück. Den Hausherren fiel hingegen nicht wirklich viel ein, so dass torlos die Seiten gewechselt wurden. Auch in der zweiten Hälfte konzentrierten sich die Gäste auf die Abwehrarbeit. David Tix erzielte gut 20 Minuten vor dem Ende nach einem Konter den goldenen Treffer, der RWN zum Sieg reichen sollte. „Es war das erwartet schwere Spiel. Wir sind mit der Leistung sehr zufrieden, zumal wir endlich mal ohne Gegentor geblieben sind“, so Nennhausens Co-Trainer René Serger.

SV Rhinow/Großderschau – FSV Groß Kreutz 4:1 (2:1).

Die Gastgeber agierten gewohnt offensiv. Torjäger Julien Wollermann traf früh zum 1:0. Nach einer Unstimmigkeit im Mittelfeld konnten die Gäste sich aber bis zum Tor durchkombinieren und trafen zum verdienten Ausgleich. Doch noch vor der Pause brachte Matthias Wolf seine Mannschaft per Freistoß wieder in Führung. „Das war richtig wichtig“, schätzte Rhiow-Trainer Nico Schöpp ein. Nach dem Seitenwechsel machte Wollermann den Deckel auf diese Partie. Erst traf er aus gut 30 Metern sehenswert, ehe er einen Freistoß zum 4:1 in die Maschen setzte. „Nach dem 3:1 war der Bann gebrochen, bis dahin hatte Groß Kreutz gut dagegengehalten“, so Nico Schöpp.

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