28. Januar 2021 / 11:12 Uhr

Abschied im Sommer: Unions Linksverteidiger Christopher Lenz wechselt zu Eintracht Frankfurt

Abschied im Sommer: Unions Linksverteidiger Christopher Lenz wechselt zu Eintracht Frankfurt

Stephan Henke
Märkische Allgemeine Zeitung
Christopher Lenz schnürt seine Schuhe künftig für Eintracht Frankfurt.
Christopher Lenz schnürt seine Schuhe künftig für Eintracht Frankfurt. © imago images/Passion2Press
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Christopher Lenz zählt beim Bundesliga-Überraschungsteam Union Berlin zu den Leistungsträgern und Stammspielern. Das blieb auch einem Liga-Konkurrenten nicht verborgen, der 26-Jährige wechselt im kommenden Sommer zu Eintracht Frankfurt.

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Union Berlin ist die Überraschungsmannschaft der aktuellen Bundesliga-Saison: Die Eisernen liegen in ihrer zweiten Spielzeit aktuell auf Rang 8 mit Tuchfühlung zu den internationalen Startplätzen. Die guten Leistungen der Berliner Spieler sind auch der Konkurrenz nicht verborgen geblieben - seit Donnerstag steht der Abschied eines Leistungsträgers im Sommer fest. Linksverteidiger Christopher Lenz wechselt ablösefrei zum Ligakonkurrenten Eintracht Frankfurt. Das gaben die Berliner am Donnerstag bekannt.

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„Mit dem Aufstieg ist für mich ein Kindheitstraum in Erfüllung gegangen und es macht unheimlich viel Spaß, Woche für Woche in der Bundesliga aufzulaufen. Die Entscheidung Union zu verlassen ist mir nicht leichtgefallen. Nun möchte ich am Saisonende eine neue Herausforderung suchen, bis dahin liegt mein voller Fokus aber auf Union“, kommentierte Christopher Lenz den bevorstehenden Transfer.

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Im Sommer 2016 wechselte Christopher Lenz von Borussia Mönchengladbach nach Berlin-Köpenick, sechs Monate später schloss sich der gebürtige Berliner auf Leihbasis für eineinhalb Jahre Holstein Kiel an. Nach seiner Rückkehr zu den Eisernen gelang Christopher Lenz mit der Mannschaft der Aufstieg in die Bundesliga und in der vergangenen Saison der souveräne Klassenerhalt. In dieser Saison bestritt Lenz alle 18 Bundesliga-Spiele der Berliner von Beginn an.

„Christopher hätten wir gerne weiter im Union-Trikot gesehen, aber er hat eine andere Entscheidung getroffen, die wir respektieren werden. Wir sind uns sicher, dass er bis zum Saisonende alles geben wird um Union als Erstligisten zu verlassen“, so Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball des 1. FC Union Berlin.