05. April 2019 / 22:03 Uhr

Christopher Schulze sichert Falkensee-Finkenkrug wichtigen Punkt gegen den MSV Neuruppin (mit Galerie)

Christopher Schulze sichert Falkensee-Finkenkrug wichtigen Punkt gegen den MSV Neuruppin (mit Galerie)

Marius Böttcher
Märkische Allgemeine Zeitung
Marc Stephan (l.) und seine Teamkollegen holen einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg. Sein Kontrahent Tim Schultka (r.) holte sich in der Nachspielzeit noch die Gelb/Rote Karte ab.
Marc Stephan (l.) und seine Teamkollegen holen einen wichtigen Punkt gegen den Abstieg. Sein Kontrahent Tim Schultka (r.) holte sich in der Nachspielzeit noch die Gelb/Rote Karte ab. © Kevin Päplow
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Brandenburgliga: Mit einem Traumtor kurz vor Schluss sichern sich die Havelländer einen wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

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SV Falkensee-Finkenkrug - MSV Neuruppin 1:1 (0:1). Tore: 0:1 Marcel Weckwerth (9.), 1:1 Christopher Schulze (88.). Gelb/Rote Karte: Tim Schultka (Neuruppin, 90., wiederholtes Foulspiel) Zuschauer: 145.

Es blieb spannend bis zum Schluss - und aus gut 30 Metern gelang den sich nie aufgebenden Gastgebern dann auch der Lucky Punch. Zum Auftakt des 22. Spieltags erkämpfte sich der SV Falkensee-Finkenkrug am Freitagabend auf dem heimischen Sportplatz an der Leistikowstraße mit dem 1:1 (0:1) gegen den MSV Neuruppin einen wichtigen Zähler im Abstiegskampf. Damit wurde der Tabellenzweite aus der Fontanestadt seiner Favoritenrolle beim Vorletzten nicht gerecht - und verpasste es, bis auf einen Punkt an den Ligaprimus Einheit Bernau ranzurücken.

In Fotos: Falkensee-Finkenkrug und der MSV Neuruppin trennen sich 1:1-unentschieden

Der SV Falkensee-Finkenkrug (schwarze Trikots) holt einen Punkt gegen den MSV Neuruppin. Zur Galerie
Der SV Falkensee-Finkenkrug (schwarze Trikots) holt einen Punkt gegen den MSV Neuruppin. © Kevin Päplow
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Vor 154 Zuschauern übten die Gäste aus der Fontanestadt vom Anpfiff weg ordentlich Druck auf das Gehäuse von FF-Keeper Kai Spangenberg aus. Nach fünf Minuten kam MSV-Angreifer Oleksandr Stepanyshyn, der sich mit dem Falkenseer Innenverteidiger Lars Nielsen immer wieder rassige Kopfballduelle lieferte, zum ersten Kopfballversuch, setzte eben jenen aber knapp neben den Pfosten. Direkt im Anschluss hatte der bullige Ukrainer Pech, als sein Freistoß an die Latte knallte. Besser machte es kurze Zeit später Sturmpartner Marcel Weckwerth, der im Zentrum nach einer Eingabe von Marcus Lemke aus Nahdistanz die Nerven behielt. Noch vor dem Pausentee hätte der spielbestimmende Favorit erhöhen können, zu umständlich agierte man jedoch immer wieder im letzten Spieldrittel. Den Hausherren fehlten im ersten Durchgang die Ideen in der Offensive, MSV-Schlussmann Daniel Fraufarth wurde nicht einmal ernsthaft gefordert.

Dieses Bild blieb auch nach dem Seitenwechsel vorerst unverändert: Während sich das Kellerkind aus der Gartenstadt kaum Möglichkeiten kreierte, verpassten die Gäste das entscheidende 2:0. Ein halbes Dutzend Standards pflückte Spangenberg problemlos aus der Luft, nach gut einer Stunde musste er bei einem direkten Freistoß von Neuruppins Stepanyshyn aber seine ganze Klasse aufweisen, als er den satten Versuch an den Pfosten lenkte. Fortan kam dem MSV die Kontrolle ein wenig abhanden und die Havelländer witterten ob des knappen Rückstands ihre Chance. Ein ums andere Mal wackelte die Defensive der Gäste, acht Minuten vor Ultimo zielte Christopher Schulze bei seinem Linksschuss, der Zentimeter am Fraufarth-Kasten vorbeirauschte, zu genau.

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Schulzes linker Fuß sollte in der 89. Minute aber nochmal Gold wert sein: Aus 30 Metern fasste sich der FF-Kicker ein Herz - und traf aus Heimsicht ins Glück, wobei MSV-Keeper Daniel Fraufarth nicht frei von jeglicher Schuld zu sprechen war. In der Nachspielzeit schwächten sich die Gäste dann noch selbst, als Außenverteidiger Tim Schultka von Referee Stefan Lüth seine zweite Gelbe Karte sah.

Nach dem Schlusspfiff feierten die Hausherren den Punkt wie einen Sieg, während die Gäste aus Neuruppin mit gesenktem Kopf das Feld verließen.

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