07. Oktober 2022 / 15:18 Uhr

Neuer Job in der Premier League? Entlassener Leipzig-Kaderplaner Vivell wohl vor Wechsel zum FC Chelsea

Neuer Job in der Premier League? Entlassener Leipzig-Kaderplaner Vivell wohl vor Wechsel zum FC Chelsea

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Christopher Vivell steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea.
Christopher Vivell steht vor einem Wechsel zum FC Chelsea. © IMAGO/Picture Point LE
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Die Entlassung von Kaderplaner Christopher Vivell bei RB Leipzig wirft Fragen auf. Offenbar gibt es aber schon einen neuen Arbeitgeber: Aus England mehren sich Berichte, dass Vivell bald beim FC Chelsea aufschlagen wird.

Es war eine überraschende Nachricht am Freitagmittag: RB Leipzig verkündete kurz nach der Pressekonferenz mit Marco Rose das Ende der Zusammenarbeit mit Kaderplaner Christopher Vivell. Wie der Pokalsieger mitteilte, wurde Vivell "in seiner Funktion als Technischer Direktor am gestrigen Donnerstag aufgrund von unterschiedlichen Auffassungen mit sofortiger Wirkung freigestellt".

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Es könnte spekuliert werden, dass der nahende offizielle Amtsantritt von Sportchef Max Eberl ein Grund für die Trennung sei. Es gibt aber noch eine andere Spur. Offenbar steht Vivell aber vor einem Wechsel in die Premier League: Am Freitag wurde bekannt, dass der 35-Jährige übereinstimmenden englischen Medienberichten zufolge neuer Technischer Direktor beim FC Chelsea werden soll. Die Westlondoner wollen diesen Posten besetzen, nachdem unter anderem Sportdirektorin Marina Granowskaja und der Technische Berater Petr Cech den Verein verlassen hatten.

Mintzlaff lobte Vivell jüngst noch

Der Schritt kommt dennoch überraschend, da Kaderplaner Vivell noch vor gut drei Wochen bei der Bekanntgabe der Eberl-Verpflichtung von RB-Klubchef Oliver Mintzlaff in den höchsten Tönen gelobt wurde. "Abschließend möchte ich aber auch noch einmal betonen, dass die sportliche Führung um Christopher Vivell und Florian Scholz unterstützt von Frank Aehlig in dieser Zeit tolle Arbeit geleistet und diese Lücke sehr gut ausgefüllt hat", sagte Mintzlaff. Seit dem Abgang von Markus Krösche zu Eintracht Frankfurt im Sommer 2021 war der Sportdirektoren-Posten vakant.

Vivell selbst fühlte sich ebenfalls wohl und dankte dem Vorstandschef für seine "Rolle, die genau auf mich zugeschnitten wurde". Die Aufgaben des Ex-Kaderplaners, der zuvor bei RB Salzburg als Sportkoordinator sowie Scout arbeitete und 2020 zu den Sachsen kam, werden bis zum Start von Eberl als neuer Geschäftsführer Sport am 15. Dezember "weiterhin im bestehenden Set-up bearbeitet", heißt es in der kurzen Klub-Mitteilung. Gemeint sind damit Mintzlaff, Scholz und Aehlig.

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